In Kuba macht man gerne Urlaub, aber wohnen möchte man dort in der Regel nicht. Denn außerhalb der aufgehübschten touristischen Zentrum, liegt ein Kuba, dass man nur in den Nachrichten sehen, aber keinesfalls leben möchte. Das zutiefst kommunistische Land ist nicht nur arm, sondern auch sehr marode. Das trifft neben der Poltik vor allem auf die Infrastruktur zu.
Der kubanische Wohnungsmarkt ist in einem desolaten Zustand: zu wenig Wohnungen und Häuser, zu meist mehr als baufällig, zwingen viele Einwohner unter ein Dach zu ziehen. Daher ist das Zusammenleben meherer Generationen in einer Wohnung oder einem Haus typisch. Aus verhassten kapitalistischen Gründen war es bisher nicht möglich, neues Wohneigentum käuflich zu erwerben. Doch das soll sich in Zukunft mit einem neuen Gesetz ändern, das einem den Kauf und Verkauf von Immobilien erlauben soll. Das Besondere daran ist die Tatsache, dass sogar ausgewanderte Exil-Kubaner ein solches Geschäft tätigen können, obwohl sie nach aktueller Lage jeglichen Besitzanspruch durch ihre Ausreise verloren haben.
Was wie eine Art Liberalisierung und sozialistischer Abkehr wirkt, scheint vielmehr der schlechten Finanzlage geschuldet zu sein, da sich durch die Legalisierung von Kauf und Verkauf höhere Steuereinnahmen erzielen lassen, die dringend nötig scheinen. Weiterhin kann spekuliert werden, ob dadurch finanzstarke Investoren angelockt werden können, die Kuba flächendeckend zu einem neuen Ort für Zweit- und Ferienwohnungen entstehen lassen. Bis das allerdings soweit ist, muss sich noch viel mehr ändern. Allein die eine Gesetzesänderung zieht weitere Änderungen in dreistelliger Höhe nach sich.
Ob sich Kuba bald zum Feriendomizil nordamerikanischer und europäischer Urlauber und Rentner entwickelt, bleibt natürlich abzuwarten. In Europa ist das Geschäft mit Zweitwohnungen und Ferienapartments längst ein Riesengeschäft. Immobilien bei Propertygate etwa decken ein internationales Spektrum an besonders hochwertigen Kauf- und Mietobjekten ab. Schwerpunktmäßig handelt es sich dabei um Immobilien im mediterranen Raum. Dort ist es ja auch mindestens so schön wie in der Karibik.