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		<title>Autos im Retro-Design für Amerikas &#8220;Baby Boomer&#8221;?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 01:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8216;Früher war alles besser&#8217; ist ein häufiger Ausspruch vieler, wenn sich über die aktuelle Situation beschwert wird. Früher gab es mehr grün in den Straßen, mehr Geld im Beruf, besseres Fernsehprogramm und hübscheres Design – die Vergangenheit wird im Rückblick beschönigt und zum Status Quo erklärt, den es möglichst wieder herzustellen gilt. Dieser Euphemismus des Vergangenen findet sich besonders in Gebrauchsgegenständen und Mode wieder. In den Kleiderschränken hängen Jacken, wie sie in den 80er Jahren schon getragen wurden, in Großstädten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7033" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-7033" title="© Norman Pogson - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-fa5097cd452be8b4410735c27e4a9d2a1.jpeg" alt="© Norman Pogson - Fotolia.com" width="300" height="208" /><p class="wp-caption-text">© Norman Pogson - Fotolia.com</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">&#8216;Früher war alles besser&#8217; ist ein häufiger Ausspruch vieler, wenn sich über die aktuelle Situation beschwert wird. Früher gab es mehr grün in den Straßen, mehr Geld im Beruf, besseres Fernsehprogramm und hübscheres Design – die Vergangenheit wird im Rückblick beschönigt und zum Status Quo erklärt, den es möglichst wieder herzustellen gilt. Dieser Euphemismus des Vergangenen findet sich besonders in Gebrauchsgegenständen und Mode wieder. In den Kleiderschränken hängen Jacken, wie sie in den 80er Jahren schon getragen wurden, in Großstädten werden Kinderwagen aus den 1950ern hoch gehandelt und in der Automobilbranche wird ebenfalls immer wieder auf Retro-Designs zurückgegriffen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">So geschehen ist es nun auch bei den beiden amerikanischen Konzernen Chrysler und Chevrolet, die zwei Retro-Autos vorgestellt haben, die direkt aus den 1950ern zu kommen scheinen und damit die Jugend der <a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-620759.html" target="_blank">Babyboomer-Generation</a> wieder aufgreifen. Für diese beiden Wagen ist der Designer Bryan Nesbitt verantwortlich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Chrysler PT, gebaut von 2001 bis 2010, ist mit bis zu 150 PS ausgestattet und bringt es so trotz seines relativ klobigen Äußeren immerhin auf eine Spitzengeschwindigkeit von 180 Stundenkilometern. Das Retrodesign setzt sich auch im Inneren fort, das Cockpit ist dominiert von vielen runden Anzeigen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.mobile.de/modellverzeichnis/chrysler/pt-cruiser.html">Der Chrysler PT mit Frontantrieb</a> inspirierte ab 2006 auch den Konkurrenten Chevrolet zu einem ähnlich gelagerten Modellkonzept: dem nostalgisch-anmutendem Chevrolet HHR (Heritage High Roof). Der Chevy, nostalgischer Hochdachkombi sieht seinem Vorgänger ähnlich, beides sind behäbige Cruiser, die in engen Innenstädten nicht unbedingt punkten werden, dafür ist der Wendekreis zu groß und die Lenkung zu behäbig, für breite Straßen eignen sie sich jedoch hervorragend. Der Chevy ist ein sogenanntes Crossover-Fahrzeug, was sowohl Eigenschaften eines SUV als auch Attribute eines Kombis miteinander verknüpft. Zu haben sind beide Fahrzeuge, deren Ausstattung solide ist, ab 25.000 Euro. Dabei gilt es aber zu berücksichtigen, dass es neben dem Fahrzeug zusätzlich noch ein Stück echten amerikanischen Lifestyle gibt, der selbst die duetschen Autobahnen mit einem Flair von Route 66 versorgen kann.</p>
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		<title>Der Fall Breivik</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 13:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Das Monster von Oslo&#8221; titelte eine bekannte deutsche Boulevard-Zeitung in Anlehnung an die grausamen Taten vom Angeklagten Anders Breivik. Der 33j&#228;hrige hatte bei seiner Tat 77 Menschen regelrecht &#8220;abgeschlachtet&#8221; die meisten darunter Jugendliche aus einem Zeltlager auf der Insel Ut&#248;ya. Als Motiv hatte Breivik verk&#252;ndet, Norwegen vor f&#252;r das Land sch&#228;dlichen Einfl&#252;ssen sch&#252;tzen zu wollen &#8211; er nannte spezifische politische Hintergr&#252;nde, die als nationalistisch und ausl&#228;nderfeindlich interpretiert werden. Der laufende Prozess mit hoher medialer Pr&#228;senz erregt derzeit wie kein anderes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Monster von Oslo&#8221; titelte eine bekannte deutsche Boulevard-Zeitung in Anlehnung an die grausamen Taten vom Angeklagten Anders Breivik. Der 33j&auml;hrige hatte bei seiner Tat 77 Menschen regelrecht &#8220;abgeschlachtet&#8221; die meisten darunter Jugendliche aus einem Zeltlager auf der Insel Ut&oslash;ya. Als Motiv hatte Breivik verk&uuml;ndet, Norwegen vor f&uuml;r das Land sch&auml;dlichen Einfl&uuml;ssen sch&uuml;tzen zu wollen &#8211; er nannte spezifische politische Hintergr&uuml;nde, die als nationalistisch und ausl&auml;nderfeindlich interpretiert werden.</p>
<p>Der laufende Prozess mit hoher medialer Pr&auml;senz erregt derzeit wie kein anderes Thema das &ouml;ffentliche Gem&uuml;t des Landes und hat bereits auch hierzulande in Deutschland zu hitzigen Diskussionen gef&uuml;hrt. <a href="http://www.stern.de/politik/ausland/gerichtspsychiater-reinhard-haller-im-interview-breiviks-welt-1815106.html" target="_blank">Ein wichtiger Streitpunkt ist die Einsch&auml;tzung des geistigen Zustandes des Angeklagten</a> &#8211; es liegen zwei verschiedene Gutachten vor: das eine bescheinigt Breivik eine narzisstische Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung, aber volle Zurechnungsf&auml;higkeit, das andere sieht ihn als Mann, der durch eine paranoide Schizophrenie nicht in vollem Ma&szlig;e gerichtlich f&uuml;r seine Taten belangt werden kann. Breivik selber erkl&auml;rte, sich selber als zurechnungsf&auml;hig zu sehen.</p>
<p>Ein weiterer Streitpunkt ist die mediale Darstellung des T&auml;ters und die Aufmerksamkeit, die ihm dabei zukommt. Viele Kritiker &auml;u&szlig;erten Vorbehalte gegen&uuml;ber einer expliziten und immer wieder vorkommenden Berichterstattung &uuml;ber Tathergang und Motive des T&auml;ters, <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1736593/" target="_blank">da man einer Glorifizierung des T&auml;ters vermeiden will</a>. Au&szlig;erdem wird bef&uuml;rchtet, dass Breiviks Motivation Anklang finden, wenn nicht sogar Inspiration f&uuml;r Andere werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Der geb&uuml;rtige Osloer hatte seine Tat &uuml;ber Jahre hinweg akribisch geplant, der Zeitraum nach seiner Verhaftung ist nach Ansicht Breiviks die zweite Phase seiner Tat, die allein dem Zweck der &#8220;Propaganda&#8221; diene.</p>
<p>Im bisherigen Prozessverlauf hatte der T&auml;ter zugegeben, <a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/prozess-in-oslo-massenmoerder-breivik-plante-offenbar-weitere-anschlaege_aid_739981.html" target="_blank">weitere Attentate geplant zu haben</a>. Er gab zudem an, keine Reue zu versp&uuml;ren.</p>
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		<title>Jim Yong Kim als Weltbankchef nominiert</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 16:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[IWF]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Yong Kim]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Zoellick]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele wurden &#252;berrascht als US-Pr&#228;sident Barack Obama kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist den Universit&#228;tsdirektor Jim Yong Kim f&#252;r die Nachfolge von Robert Zoellick f&#252;r den Chefposten der Weltbank nominierte. Da auch andere Entwicklungsl&#228;nder F&#252;hrungsanspr&#252;che deutlich gemacht haben, muss der Gesundheitsexperte und Profi f&#252;r Entwicklungshilfe gegen Konkurrenz aus Nigeria und Kolumbien antreten. Als Favoriten der afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten gelten die nigerianische Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala und der ehemalige kolumbianische Finanzminister Jos&#233; Antonio Ocampo. Der Entwicklungs&#246;konom der Columbia-Universit&#228;t Jeffrey Sachs hatte auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_6193" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><img class="size-medium wp-image-6193" title="panthermedia.net Ronald Hudson" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-cfbc0d53e3e772e3cbe5e1370ed973871.jpeg" alt="panthermedia.net Ronald Hudson" width="244" height="166" /><p class="wp-caption-text">panthermedia.net Ronald Hudson</p></div></dfn>Viele wurden &uuml;berrascht als US-Pr&auml;sident Barack Obama kurz vor Ablauf der Bewerbungsfrist den Universit&auml;tsdirektor Jim Yong Kim f&uuml;r die Nachfolge von Robert Zoellick f&uuml;r den Chefposten der Weltbank nominierte. Da auch andere Entwicklungsl&auml;nder F&uuml;hrungsanspr&uuml;che deutlich gemacht haben, muss der Gesundheitsexperte und Profi f&uuml;r Entwicklungshilfe gegen Konkurrenz aus Nigeria und Kolumbien antreten. Als Favoriten der afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten gelten die nigerianische Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala und der ehemalige kolumbianische Finanzminister Jos&eacute; Antonio Ocampo. Der Entwicklungs&ouml;konom der Columbia-Universit&auml;t Jeffrey Sachs hatte auch Interesse an dem Posten bekundet. Er hatte allerdings keine offizielle R&uuml;ckendeckung aus Washington. Der US-&Ouml;konom wird laut Berichten der S&uuml;ddeutschen Zeitung aktuell nur durch Bhutan, Kenia, Malaysia und kleinere Entwicklungsl&auml;nder als Kandidat favorisiert.</p>
<p>Der aktuelle Amtsinhaber Robert Zoellick war bisher f&uuml;nf Jahre lang an der Spitze der internationalen Finanzinstitution. Ende Juni tritt er seinen Posten ab.</p>
<p>Der von US-Pr&auml;sident Obama vorgeschlagene Kandidat Kim ist momentan an der Spitze der US-Eliteuniversit&auml;t Dartmouth College. Er wurde 1959 in S&uuml;dkorea geboren, ist sp&auml;ter in den Vereinigten Staaten aufgewachsen und heute US-B&uuml;rger. Der Mediziner ist bisher weitgehend unbekannt, trotzdem hat er bereits internationale Erfahrung gesammelt. Er war n&auml;mlich Direktor bei der Weltgesundheitsorganisation WHO und als solcher zust&auml;ndig f&uuml;r Aids-Bek&auml;mpfung.</p>
<p>Zuvor wurden andere angesehene US-Politiker f&uuml;r den Posten gehandelt &#8211; unter Anderem der einflussreiche Senator John Kerry und Au&szlig;enministerin Hillary Clinton. Alle beide hatten jedoch kein Interesse an dem Posten bekundet.</p>
<p>Auch wenn die Nominierung des Akademikers als &Uuml;berraschung gilt, ist seine Wahl als Nachfolger an der Spitze der Weltbank ziemlich wahrscheinlich. Bisher hatte eine ungeschriebene Regel n&auml;mlich Tradition &#8211; die Weltbank wird von einem Amerikaner gef&uuml;hrt, der <a href="http://www.spiegel.de/thema/iwf/" target="_blank">Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF)</a> daf&uuml;r von einem Europ&auml;er. In der Tat haben die USA bereits seit der Gr&uuml;ndung der Weltbank nach dem Zweiten Weltkrieg den Chefsessel inne. Die USA verf&uuml;gen &uuml;ber den gr&ouml;&szlig;ten Stimmenanteil und k&ouml;nnen zudem mit R&uuml;ckendeckung durch die Europ&auml;er und Japan rechnen.</p>
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		<title>Der Bundesfreiwilligendienst</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Freiwilliges soziales Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Zivildienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Das deutsche Sozialwesen &#228;chzt unter der Last der Abschaffung des Zivildienstes. Schl&#252;sselpositionen in der Pflege, ja das ganze R&#252;ckgrat des Systems, baute auf den R&#252;cken motivierter Zivildienstleistender auf. Diese sorgten somit f&#252;r einen reibungslosen Ablauf im Klinikalltag. Der neue Bundesfreiwilligendienst kn&#252;pft an diese ruhmreiche Tradition an. Die Abschaffung des Wehrdienstes, welche im Mai 2011 in Kraft trat, ist das schwerwiegende Relikt des ehemaligen Bundesverteidigungsministers Carl Theodor zu Guttenberg. Es hinterlie&#223; vor allem Fragen. Wie sollte die L&#252;cke, die durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><div id="attachment_4959" class="wp-caption alignleft" style="width: 187px"><img class="size-medium wp-image-4959" title="Â© Marem - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-d5dfb9e05e03e0cc812d90aa4746aabc.jpeg" alt="Â© Marem - Fotolia.com" width="177" height="134" /><p class="wp-caption-text">Â© Marem - Fotolia.com</p></div></p>
<p class="p1">Das deutsche Sozialwesen &auml;chzt unter der Last der Abschaffung des Zivildienstes. Schl&uuml;sselpositionen in der Pflege, ja das ganze R&uuml;ckgrat des Systems, baute auf den R&uuml;cken motivierter Zivildienstleistender auf. Diese sorgten somit f&uuml;r einen reibungslosen Ablauf im Klinikalltag. Der neue Bundesfreiwilligendienst kn&uuml;pft an diese ruhmreiche Tradition an.</p>
<p class="p4">Die Abschaffung des Wehrdienstes, welche im Mai 2011 in Kraft trat, ist das schwerwiegende Relikt des ehemaligen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg">Bundesverteidigungsministers Carl Theodor zu Guttenberg</a>. Es hinterlie&szlig; vor allem Fragen. Wie sollte die L&uuml;cke, die durch den wegfallenden Zivildienst enstand, sinnvoll geschlossen werden. Nicht nur das Sozialwesen auch ein ganzes Amt, das Bundesamt f&uuml;r Zivildienst, stand vor einer tiefgehenden Existenzfrage.&nbsp;</p>
<p class="p4">So hob man den Bundesfreiwilligendienst als Nachfolgemodell zum Zivildienst aus der Wiege und unterstellte dessen Direktion dem Bundesamt f&uuml;r Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (Nachfolger des Bundesamts f&uuml;r Zivildienst).&nbsp;</p>
<p class="p4">Der Dienst soll eine Erg&auml;nzung zu dem bereits seit Jahrzehnten existierenden &#8220;freiwilligen sozialen Jahr&#8221; sein und zivilgesellschaftliches Engagement in der Bev&ouml;lkerung f&ouml;rdern. Neu ist, dass auch &uuml;ber 27-J&auml;hrige an diesen Ma&szlig;nahmen teilnehmen k&ouml;nnen. Dies ist perspektivisch auch f&uuml;r Langzeitarbeitslose interessant, die durch ein solches Projekt Schritt f&uuml;r Schritt zur&uuml;ck in den Arbeitsalltag gef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen.&nbsp;</p>
<p class="p4">Eine Verg&uuml;tung erfolgt nur im Rahmen von Taschengeld. Der Maximalsatz dieses Taschengelds betr&auml;gt 336 Euro, was angesichts der Tatsache, dass Bundesfrewillige meist Vollzeit arbeiten m&uuml;ssen, nicht gerade viel erscheint.&nbsp;</p>
<p class="p4">F&uuml;r junge Erwachsene in beruflichen Orientierungsphasen, kann der Dienst allerdings eine wichtige Rolle bei der Findung eines zuk&uuml;nftigen Arbeitsplatzes einnehmen. Kliniken und soziale Einrichtung &uuml;bernehmen, laut eigenen Angaben, nicht selten hoch motivierte Dienstleistende in ein sp&auml;teres Ausbildungsverh&auml;ltnis.&nbsp;</p>
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		<title>Das Wiener Institut für Internationale Entwicklung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Institut für internationale Entwicklung wurde im Jahre 2010 als interdisziplinäre Forschungs- und Lehrplattform an der Universität Wien gegründet. Eine Gruppe aus Studenten und Professoren rief bereits 2002 das Projekt &#8220;Internationale Entwicklung&#8221; ins Leben, auch ein Diplomstudiengang zum Thema wurde bereits angeboten. Acht Jahre später entstand daraus das Institut, welches sich dafür einsetzt, dass Entwicklungsforschung ebenso im Bereich der Forschung als auch im Bereich der Lehre etabliert und weiterentwickelt wird. Diesem Grundprinzip folgend, beschäftigt sich das Institut für internationale Entwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4259" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-medium wp-image-4259 " title="Globalisierung © mkrberlin - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-52525a33eb781325619d6d481307ad1b2.jpeg" alt="Globalisierung © mkrberlin - Fotolia.com" width="175" height="117" /><p class="wp-caption-text">Globalisierung © mkrberlin - Fotolia.com</p></div>
<p>Das Institut für internationale Entwicklung wurde im Jahre 2010 als interdisziplinäre Forschungs- und Lehrplattform an der Universität Wien gegründet. Eine Gruppe aus Studenten und Professoren rief bereits 2002 das Projekt &#8220;Internationale Entwicklung&#8221; ins Leben, auch ein Diplomstudiengang zum Thema wurde bereits angeboten. Acht Jahre später entstand daraus das Institut, welches sich dafür einsetzt, dass Entwicklungsforschung ebenso im Bereich der Forschung als auch im Bereich der Lehre etabliert und weiterentwickelt wird.</p>
<p>Diesem Grundprinzip folgend, beschäftigt sich das Institut für internationale Entwicklung über unterschiedliche Perspektiven, Fachbereiche und Blickwinkel mit dem Begriff &#8220;Entwicklung&#8221;. Insbesondere  werden Ansätze und Theorien von Transformationen und Ungleichheiten sowie deren Reflexion von politischer, sozialer, kultureller und historischer Art untersucht. Gleichzeitg soll die Entwicklungszusammenarbeit auch kritisch betrachtet werden. Dementsprechend sind auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Lektoren verschiedenen wissenschaftlichen Fachbereichen angehörend. Um ein möglichst komplexes Bild zu erlangen, wurden unter anderem folgende Forschungsschwerpunkte festgelegt: Transnationalisierung und Entwicklung; Menschenrechte und Recht; Gender und Sexualität. In sieben Teams werden diese und noch weitere Felder thematisiert und untersucht. Unter den Forschern und Lehrenden herrscht ein steter Austausch.</p>
<p><span style="background-color: #ffffff;">Angesichts der regelmäßig in der Donaumetropole stattfindenden Konferenzen und Tagungen bleibt noch das Problem, stets über die richtigen <a href="http://www.hrs.de/hotel/oesterreich/wien/" target="_blank"><span style="background-color: #ffffff;">Hoteltipps in Wien</span></a> zu verfügen. Hier kommt es nicht selten auf passende Empfehlungen aus der internationalen Wissenschaftler-Community an.</span></p>
<p><span style="background-color: #ffff00;"><span style="background-color: #ffffff;">Besonderen Wert legt das Institut vor allem auf seine Kooperation mit zum Teil auch außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Entwicklungsländern. Unter anderem wird eine Partnerschaft mit der Birzeit University in Palestina angestrebt.</span><span style="background-color: #ffffff;"> Forscher aus den Universitäten sollen eng zusammenarbeiten und so auch zum Thema internationale Entwicklungen praxisnah arbeiten können. Eine konkrete Verbindung von Theorie und Praxis soll stets im Vordergrund stehen. </span><br />
</span></p>
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		<title>Aborigines bekommen Israelische Entwicklungshilfe</title>
		<link>http://www.millenniumcampaign.de/aborigines-bekommen-israelische-entwicklungshilfe/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Aborigines]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Israelische Linguisten wollen in einem neuen entwicklungstechnischen F&#246;rderungsprogramm der toten Sprache der australischen Ureinwohner wieder Leben einhauchen. Dieses zun&#228;chst absurd klingende Projekt, das die urspr&#252;ngliche Sprachen der Aborigines rekonstruieren will, wurde von Gilad Zuckermann ins Leben gerufen. Er hat die Linguistin Jackie Troy nach Israel eingeladen, was durch die Gelder j&#252;discher Gemeinden m&#246;glich gemacht wurde.&#160; Erst bei einer genauen Betrachtung wird deutlich, warum dieses Projekt ausgerechnet von Israel finanziert wird. Parallelen zum Schicksal der australischen Ureinwohnersprache finden sich auch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_3624" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3624" title="Hebräisch © henryart - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/01/wpid-4b47158aa90c3a4ce903cc248f8542a2.jpeg" alt="Hebräisch © henryart - Fotolia.com" width="200" height="168" /><p class="wp-caption-text">Hebräisch © henryart - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Israelische Linguisten wollen in einem neuen entwicklungstechnischen F&ouml;rderungsprogramm der toten Sprache der australischen Ureinwohner wieder Leben einhauchen.</p>
<p>Dieses zun&auml;chst absurd klingende Projekt, das die urspr&uuml;ngliche Sprachen der Aborigines rekonstruieren will, wurde von Gilad Zuckermann ins Leben gerufen. Er hat die Linguistin Jackie Troy nach Israel eingeladen, was durch die Gelder j&uuml;discher Gemeinden m&ouml;glich gemacht wurde.&nbsp;</p>
<p>Erst bei einer genauen Betrachtung wird deutlich, warum dieses Projekt ausgerechnet von Israel finanziert wird. Parallelen zum Schicksal der australischen Ureinwohnersprache finden sich auch bei der hebr&auml;ischen Sprache. Zweitausend Jahre lang, also &uuml;ber die gesamte Zeitspanne der Abwesenheit des israelischen Volkes hinweg, war auch die hebr&auml;ische Sprache tot.&nbsp;</p>
<p>Mit dem Aufkommen des <a href="http://www.bpb.de/publikationen/AQ36B7,0,Zionismus.html" target="_blank">Zionismus</a> in Europa und den vereinigten Staaten besch&auml;ftigten sich Ende des 19. Jahrhunderts erstmals Sprachwissenschaftler mit der Belebung des Hebr&auml;ischen. Federf&uuml;hrend war der Gelehrte Eliezer Ben Jehude, der die moderne hebr&auml;ische Sprache anhand bibilischer Grammatik zu einem neuen Gewand verhalf. Doch die Transkription von Alt in Neuhebr&auml;isch verlief nicht ohne Schwierigkeiten, denn woher sollten Begriffe f&uuml;r neu-erfundene Dinge genommen werden?&nbsp;</p>
<p>Es entwickelte sich ein akademischer Streit dar&uuml;ber, welche Sprache im geplanten israelischen Staat gesprochen werden sollte. Die Briten, welche &uuml;ber das Mandatsgebiet Israel herrschten, erkannten 1922 erstmals das Hebr&auml;ische als offizielle Sprache an. Diese wurde auch nach Staatsgr&uuml;ndung als Amtsprache beibehalten. So hatten die Israelis es geschafft ihre verstaubte Sprache, die nur noch f&uuml;r religi&ouml;se Zwecke genutzt wurde, in die Moderne zu &uuml;berf&uuml;hren.&nbsp;</p>
<p>Diese Errungenschaft brachte dem Land eine geh&ouml;rige Portion Selbstbewusstsein ein, denn sie trug zur Identit&auml;tsfindung des Staates bei. Aus diesem Grund will die Initiative um Gilad Zuckermann auch den Aborigines, deren Sprache durch die Zwangseurop&auml;isierung der westlichen Besatzer, ausgel&ouml;scht wurde, zu einem neuen Selbstbewusstsein verhelfen. Schwierig ist allerdings, dass es sich bei den vielen verschiedenen Aborigines-Dialekten nicht um Schriftsprachen handelte, was eine Rekonstruktion deutlich erschwert.</p>
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		<title>Kritik an der deutschen Entwicklungspolitik</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Entwickllungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverse]]></category>
		<category><![CDATA[MInisterium]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Entwicklungspolitik und insbesondere das zugeh&#246;rige deutsche Ministerium sorgt nicht zuletzt durch seine wechselhafte Besetzung f&#252;r Kontroversen. Viele kritische Stimmen sprechen dieser Institution sogar jegliche Daseinsberechtigung ab.&#160; Selbst der jetzige Entwicklungsminister wollte die Beh&#246;rde, der er jetzt vorsteht, schon einmal abschaffen. Dirk Niebel (FDP) ist in jedem Falle nicht gut zu sprechen auf seine Vorg&#228;nger. Gegen&#252;ber der Leipziger Volkszeitung beklagte er sich sogar, dass er deren Spuren nicht beseitigen konnte.&#160; Niebel will alles anders machen, wie seine prominenten Vorg&#228;nger. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1984" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-1984" title="Entwicklungspolitik © XtravaganT - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2011/12/wpid-b942ae049293d54fa19d5285343a4d782.jpeg" alt="Entwicklungspolitik © XtravaganT - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">Entwicklungspolitik © XtravaganT - Fotolia.com</p></div>
<p>Das Thema Entwicklungspolitik und insbesondere das zugeh&ouml;rige deutsche Ministerium sorgt nicht zuletzt durch seine wechselhafte Besetzung f&uuml;r Kontroversen. Viele kritische Stimmen sprechen dieser Institution sogar jegliche Daseinsberechtigung ab.&nbsp;</p>
<p>Selbst der jetzige Entwicklungsminister wollte die Beh&ouml;rde, der er jetzt vorsteht, schon einmal abschaffen. Dirk Niebel (FDP) ist in jedem Falle nicht gut zu sprechen auf seine Vorg&auml;nger. Gegen&uuml;ber der Leipziger Volkszeitung beklagte er sich sogar, dass er deren Spuren nicht beseitigen konnte.&nbsp;</p>
<p>Niebel will alles anders machen, wie seine prominenten Vorg&auml;nger. Auf die Frage, warum er Erhard Eppler und Heidemarie Wieczorek-Zeul nicht zur anstehenden Jubil&auml;umsfeier des Bundesministeriums f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit als Redner bestimmt hatte, sagte er nur sarkastisch: &#8220;Wir machen Zukunft, nicht Vergangenheit&#8221;.&nbsp;</p>
<p>Wirft man aber einmal auf die Vergangenheit dieses <a href="http://www.bmz.de/de/index.html" target="_blank">umstrittenen Ministeriums</a>, so stellt man schnell fest, dass sich das Thema Entwicklungspolitik in seinen Anf&auml;ngen sehr wohl mit Vorangegangenem besch&auml;ftigte. Deutschland, das zwei Weltkriege initiierte und als Verlierer und Schurke da stand, nutzte seine Chancen, um in Entwicklungspolitik Wiedergutmachung zu leisten, die das besch&auml;digte Ansehen des Landes teilweise restaurieren sollte.&nbsp;</p>
<p>Bei der Entcheidung, welche L&auml;nder deutsche Subventionen erhalten sollten, spielte, laut Egon Bahr, prominentem Ex-Entwicklungsminister, die Frage welcher politischen Hemisph&auml;re diese angeh&ouml;rten eine nicht unerhebliche Rolle. Es wurden Unterschiede zwischen kommunistischen L&auml;ndern und westlichen gemacht, was die &Uuml;berlegenheit des westlichen Systems demonstrieren sollte. Der Vorwurf der verdeckten industriellen Subvention wurde schnell laut, denn die finanziellen Hilfsmittel wurden direkt an Auftr&auml;ge f&uuml;r deutsche Firmen gekoppelt.&nbsp;</p>
<p>Als der Club of Rome 1972 seine Ber&uuml;hmte Studie &#8220;Grenzen des Wachstums&#8221; ver&ouml;ffentlichte, die auf die Misst&auml;nde zwischen Armen und Reichen L&auml;ndern aufmerksam machte, veranlasste das Erhard Eppler (SPD) die Kritik an der verfehlten Entwicklungspolitik in die Regierung einbrachte.&nbsp;</p>
<p>Die sture Haltung des derzeitigen Ministers macht deutlich, dass die Kritik bis heute nicht abgebbt ist.&nbsp;</p>
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		<title>Immobilienerwerb in Kuba</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 19:52:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>

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		<description><![CDATA[In Kuba macht man gerne Urlaub, aber wohnen m&#246;chte man dort in der Regel nicht. Denn au&#223;erhalb der aufgeh&#252;bschten touristischen Zentrum, liegt ein Kuba, dass man nur in den Nachrichten sehen, aber keinesfalls leben m&#246;chte. Das zutiefst kommunistische Land ist nicht nur arm, sondern auch sehr marode. Das trifft neben der Poltik vor allem auf die Infrastruktur zu. Der kubanische Wohnungsmarkt ist in einem desolaten Zustand: zu wenig Wohnungen und H&#228;user, zu meist mehr als bauf&#228;llig, zwingen viele Einwohner unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kuba macht man gerne Urlaub, aber wohnen m&ouml;chte man dort in der Regel nicht. Denn au&szlig;erhalb der aufgeh&uuml;bschten touristischen Zentrum, liegt ein <a href="http://www.kuba.info/" target="_blank">Kuba</a>, dass man nur in den Nachrichten sehen, aber keinesfalls leben m&ouml;chte. Das zutiefst kommunistische Land ist nicht nur arm, sondern auch sehr marode. Das trifft neben der Poltik vor allem auf die Infrastruktur zu.</p>
<p>Der kubanische Wohnungsmarkt ist in einem desolaten Zustand: zu wenig Wohnungen und H&auml;user, zu meist mehr als bauf&auml;llig, zwingen viele Einwohner unter ein Dach zu ziehen. Daher ist das Zusammenleben meherer Generationen in einer Wohnung oder einem Haus typisch. Aus verhassten kapitalistischen Gr&uuml;nden war es bisher nicht m&ouml;glich, neues Wohneigentum k&auml;uflich zu erwerben. Doch das soll sich in Zukunft mit einem neuen Gesetz &auml;ndern, das einem den Kauf und Verkauf von Immobilien erlauben soll. Das Besondere daran ist die Tatsache, dass sogar ausgewanderte Exil-Kubaner ein solches Gesch&auml;ft t&auml;tigen k&ouml;nnen, obwohl sie nach aktueller Lage jeglichen Besitzanspruch durch ihre Ausreise verloren haben.</p>
<p>Was wie eine Art Liberalisierung und sozialistischer Abkehr wirkt, scheint vielmehr der schlechten Finanzlage geschuldet zu sein, da sich durch die Legalisierung von Kauf und Verkauf h&ouml;here Steuereinnahmen erzielen lassen, die dringend n&ouml;tig scheinen. Weiterhin kann spekuliert werden, ob dadurch finanzstarke Investoren angelockt werden k&ouml;nnen, die Kuba fl&auml;chendeckend zu einem neuen Ort f&uuml;r Zweit- und Ferienwohnungen entstehen lassen. Bis das allerdings soweit ist, muss sich noch viel mehr &auml;ndern. Allein die eine Gesetzes&auml;nderung zieht weitere &Auml;nderungen in dreistelliger H&ouml;he nach sich.</p>
<p>Ob sich Kuba bald zum Feriendomizil nordamerikanischer und europ&auml;ischer Urlauber und Rentner entwickelt, bleibt nat&uuml;rlich abzuwarten. In Europa ist das Gesch&auml;ft mit Zweitwohnungen und Ferienapartments l&auml;ngst ein Riesengesch&auml;ft. <a title="Immobilien bei Propertygate" href="http://www.propertygate.com/" target="_blank">Immobilien bei Propertygate</a> etwa decken ein internationales Spektrum an besonders hochwertigen Kauf- und Mietobjekten ab. Schwerpunktm&auml;&szlig;ig handelt es sich dabei um Immobilien im mediterranen Raum. Dort ist es ja auch mindestens so sch&ouml;n wie in der Karibik.</p>
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		<title>Wilders gegen Integration in den Niederlanden</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 16:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fall des 18-j&#228;hrigen Mauro Manuels geistert quer durch alle niederl&#228;ndischen Medien: Trotz bester Integration soll der Einwanderer mit Wurzeln in Angola abgeschoben werden. Er lebt seit seinem neunten Lebensjahr bei Pflegeeltern in den Niederlanden, spricht perfekt Holl&#228;ndisch und engagiert sich im Fu&#223;ballklub seines neuen Heimatst&#228;dtchens Oostrum &#8211; wenn das nicht eine gelungene Integration beweist. Da aber Frieden in Angola herrscht, soll er nun abgeschoben werden. Ein Gro&#223;teil der niederl&#228;ndischen Bev&#246;lkerung spricht sich eindeutig gegen diese Pl&#228;ne aus. Hinter der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1356" class="wp-caption alignleft" style="width: 241px"><img class="size-medium wp-image-1356" title="© Franz Pfluegl - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2011/11/wpid-e312cb3b1efb6912efcbe98e4282b955.jpeg" alt="© Franz Pfluegl - Fotolia.com" width="231" height="153" /><p class="wp-caption-text">© Franz Pfluegl - Fotolia.com</p></div>
<p>Der Fall des 18-j&auml;hrigen Mauro Manuels geistert quer durch alle niederl&auml;ndischen Medien: Trotz bester Integration soll der Einwanderer mit Wurzeln in Angola abgeschoben werden. Er lebt seit seinem neunten Lebensjahr bei Pflegeeltern in den Niederlanden, spricht perfekt Holl&auml;ndisch und engagiert sich im Fu&szlig;ballklub seines neuen Heimatst&auml;dtchens Oostrum &#8211; wenn das nicht eine gelungene <a href="http://www.integration-in-deutschland.de/" target="_blank">Integration</a> beweist. Da aber Frieden in Angola herrscht, soll er nun abgeschoben werden. Ein Gro&szlig;teil der niederl&auml;ndischen Bev&ouml;lkerung spricht sich eindeutig gegen diese Pl&auml;ne aus. Hinter der Diskussion steckt aber noch viel mehr als ein Einzel-Schicksal: Die niederl&auml;ndische Regierung ist in Fragen rund um die Integration und Immigration tief gespalten. Derzeit regieren im Nachbarland Holland die Christdemokraten gemeinsam mit der rechtsliberalen Partei VDD.&nbsp;Die immer st&auml;rker werdenden rechten Parteien werden dem eigentlich als liberal bekannten Land langsam zum Verh&auml;ngnis.</p>
<p>Der Rechtspopulist Geert Wilders verfolgt eine rigorose Ausl&auml;nderpolitik. Um diese durchzuboxen, schreckt er auch nicht vor Schreiereien im Parlament oder &ouml;ffentlichen Beleidigungen zur&uuml;ck. Da die Christdemokraten auf die Unterst&uuml;tzung Geert Wilders und seiner Rechtspopulisten angewiesen sind, spricht sich auch die christliche Parteispitze f&uuml;r eine Abschiebung Manuels aus.</p>
<p>Doch eine Mehrheit in ihrer Partei finden sie damit nicht. Mehrere Abgeordnete wollen nun auf eine menschlichere Ausl&auml;nderpolitik pochen und sich nicht mehr dem Druck Wilders beugen. Deswegen wird derzeit auch im niederl&auml;ndischen Parlament in Den Haag &uuml;ber die Zukunft von Manuel abgestimmt. Der geb&uuml;rtige Angolaner ist dabei auch pers&ouml;nlich anwesend &#8211; vielleicht kommt es ja sogar zu einem&nbsp;T&ecirc;te-&agrave;-t&ecirc;te mit Wilders. Dann k&ouml;nnten sich die beiden im Limburger Dialekt miteinander unterhalten, denn Mauro wuchs nur etwa 30 Autominuten von Wilders Geburtsort entfernt auf.</p>
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		<title>Pogrome gegen Roma und Sinti in Bulgarien</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarien]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Roma]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Bulgarien ist derzeit geprägt von ethnischen Spannungen innerhalb der Bevölkerung. Die Integration der Roma in diesem Land gilt nun als gescheitert, und das, obwohl noch im Frühjahr der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon genau dieses Land als gutes Beispiel für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen lobte. Ein Ruf, den Bulgarien schon seit dem Zweiten Weltkrieg genießt. Auch 1989 nach Ende des Kommunismus entschied man sich dort gegen eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen der slawischen Mehrheit und der türkischen Minderheit. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Bulgarien ist derzeit geprägt von ethnischen Spannungen innerhalb der Bevölkerung. Die Integration der Roma in diesem Land gilt nun als gescheitert, und das, obwohl noch im Frühjahr der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon genau dieses Land als gutes Beispiel für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen lobte. Ein Ruf, den Bulgarien schon seit dem Zweiten Weltkrieg genießt. Auch 1989 nach Ende des Kommunismus entschied man sich dort gegen eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen der slawischen Mehrheit und der türkischen Minderheit.</span></p>
<p>Die derzeitige angespannte Situation heißen Nationalisten willkommen und protestierten auch in den vergangenen Tagen wieder zu mehreren Tausenden gegen die Roma-Minderheit im Land. Maßnahmen gegen die Kriminalität der Roma, sogar die Todesstrafe werden auf Kundgebungen und Straßenmärschen von den slawischstämmigen Bulgaren. Während Polizeiaufgebote größere Zwischenfälle verhindern sollen, wirft man der Regierung in Sofia Tatenlosigkeit vor.</span></p>
<p>Aufgeflammt sind diese Unruhen durch den Tod eines slawischstämmigen 19-Jährigen, der angeblich vorsätzlich in einem Dorf im Süden Bulgariens von Roma aus dem Clan des dortigen Roma-Bosses überfahren. Darauf hin steckten Dorfbewohner das Haus des „Zar Kiro“ an, der inzwischen festgenommen wurde, weil er Morddrohungen an die Familie des Opfers richtete.</span></p>
<p>Es ziehen weiter Proteste und Straßenmärsche durch die Innenstadt Sofias auf, auch von Anhängern der rechtsextremen Bulgarischen Nationalen Union, um sich gegen „Roma-Terror“ und „soziales Parasitentum“ laut zu machen. Die nationalistische WMRO-Partei sammelte vor der Volksversammlung Unterschriften für stärkeres Bemühen seitens des Staates, die Konflikte mit den Roma zu lösen.</span></p>
<p>Offiziell leben in Bulgarien etwa 300 000 Roma, während ihre Zahl Schätzungen zufolge jedoch weit mehr als eine halbe Million betragen soll. Die Reaktionen des Staates und die verbreiteten Beschlüsse, stoßen jedoch noch auf harsche Kritik. Als zu allgemein bewertet, erfüllen sie die Forderungen nach mehr Aufmerksamkeit und Engagement nicht.<br />
</span></p>
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