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		<title>Das Wiener Institut für Internationale Entwicklung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Institut f&#252;r internationale Entwicklung wurde im Jahre 2010 als interdisziplin&#228;re Forschungs- und Lehrplattform an der Universit&#228;t Wien gegr&#252;ndet. Eine Gruppe aus Studenten und Professoren rief bereits 2002 das Projekt &#8220;Internationale Entwicklung&#8221; ins Leben, auch ein Diplomstudiengang zum Thema wurde bereits angeboten. Acht Jahre sp&#228;ter entstand daraus das Institut, welches sich daf&#252;r einsetzt, dass Entwicklungsforschung ebenso im Bereich der Forschung als auch im Bereich der Lehre etabliert und weiterentwickelt wird. Diesem Grundprinzip folgend, besch&#228;ftigt sich das Institut f&#252;r internationale Entwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4259" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><img class="size-medium wp-image-4259" title="Globalisierung Â© mkrberlin - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-52525a33eb781325619d6d481307ad1b2.jpeg" alt="Globalisierung Â© mkrberlin - Fotolia.com" width="175" height="117" /><p class="wp-caption-text">Globalisierung Â© mkrberlin - Fotolia.com</p></div>
<p>Das Institut f&uuml;r internationale Entwicklung wurde im Jahre 2010 als interdisziplin&auml;re Forschungs- und Lehrplattform an der Universit&auml;t Wien gegr&uuml;ndet. Eine Gruppe aus Studenten und Professoren rief bereits 2002 das Projekt &#8220;Internationale Entwicklung&#8221; ins Leben, auch ein Diplomstudiengang zum Thema wurde bereits angeboten. Acht Jahre sp&auml;ter entstand daraus das Institut, welches sich daf&uuml;r einsetzt, dass Entwicklungsforschung ebenso im Bereich der Forschung als auch im Bereich der Lehre etabliert und weiterentwickelt wird.</p>
<p>Diesem Grundprinzip folgend, besch&auml;ftigt sich das Institut f&uuml;r internationale Entwicklung &uuml;ber unterschiedliche Perspektiven, Fachbereiche und Blickwinkel mit dem Begriff &#8220;Entwicklung&#8221;. Insbesondere&nbsp; werden Ans&auml;tze und Theorien von Transformationen und Ungleichheiten sowie deren Reflexion von politischer, sozialer, kultureller und historischer Art untersucht. Gleichzeitg soll die Entwicklungszusammenarbeit auch kritisch betrachtet werden. Dementsprechend sind auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Lektoren verschiedenen wissenschaftlichen Fachbereichen angeh&ouml;rend. Um ein m&ouml;glichst komplexes Bild zu erlangen, wurden unter anderem folgende Forschungsschwerpunkte festgelegt: Transnationalisierung und Entwicklung; Menschenrechte und Recht; Gender und Sexualit&auml;t. In sieben Teams werden diese und noch weitere Felder thematisiert und untersucht. Unter den Forschern und Lehrenden herrscht ein steter Austausch.</p>
<p><span style="background-color: #ffffff;">Angesichts der regelm&auml;&szlig;ig in der Donaumetropole stattfindenden Konferenzen und Tagungen bleibt noch das Problem, stets &uuml;ber die richtigen <a href="http://www.hrs.de/hotel/oesterreich/wien/" target="_blank"><span style="background-color: #ffffff;">Hoteltipps in Wien</span></a> zu verf&uuml;gen. Hier kommt es nicht selten auf passende Empfehlungen aus der internationalen Wissenschaftler-Community an.</span></p>
<p><span style="background-color: #ffff00;"><span style="background-color: #ffffff;">Besonderen Wert legt das Institut vor allem auf seine Kooperation mit zum Teil auch au&szlig;eruniversit&auml;ren Forschungseinrichtungen in Entwicklungsl&auml;ndern. Unter anderem wird eine Partnerschaft mit der Birzeit University in Palestina angestrebt.</span><span style="background-color: #ffffff;"> Forscher aus den Universit&auml;ten sollen eng zusammenarbeiten und so auch zum Thema internationale Entwicklungen praxisnah arbeiten k&ouml;nnen. Eine konkrete Verbindung von Theorie und Praxis soll stets im Vordergrund stehen.&nbsp;</span> <br /></span></p>
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		<title>Aborigines bekommen Israelische Entwicklungshilfe</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Aborigines]]></category>
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		<description><![CDATA[Israelische Linguisten wollen in einem neuen entwicklungstechnischen F&#246;rderungsprogramm der toten Sprache der australischen Ureinwohner wieder Leben einhauchen. Dieses zun&#228;chst absurd klingende Projekt, das die urspr&#252;ngliche Sprachen der Aborigines rekonstruieren will, wurde von Gilad Zuckermann ins Leben gerufen. Er hat die Linguistin Jackie Troy nach Israel eingeladen, was durch die Gelder j&#252;discher Gemeinden m&#246;glich gemacht wurde.&#160; Erst bei einer genauen Betrachtung wird deutlich, warum dieses Projekt ausgerechnet von Israel finanziert wird. Parallelen zum Schicksal der australischen Ureinwohnersprache finden sich auch bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_3624" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3624" title="Hebräisch © henryart - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/01/wpid-4b47158aa90c3a4ce903cc248f8542a2.jpeg" alt="Hebräisch © henryart - Fotolia.com" width="200" height="168" /><p class="wp-caption-text">Hebräisch © henryart - Fotolia.com</p></div></dfn></p>
<p>Israelische Linguisten wollen in einem neuen entwicklungstechnischen F&ouml;rderungsprogramm der toten Sprache der australischen Ureinwohner wieder Leben einhauchen.</p>
<p>Dieses zun&auml;chst absurd klingende Projekt, das die urspr&uuml;ngliche Sprachen der Aborigines rekonstruieren will, wurde von Gilad Zuckermann ins Leben gerufen. Er hat die Linguistin Jackie Troy nach Israel eingeladen, was durch die Gelder j&uuml;discher Gemeinden m&ouml;glich gemacht wurde.&nbsp;</p>
<p>Erst bei einer genauen Betrachtung wird deutlich, warum dieses Projekt ausgerechnet von Israel finanziert wird. Parallelen zum Schicksal der australischen Ureinwohnersprache finden sich auch bei der hebr&auml;ischen Sprache. Zweitausend Jahre lang, also &uuml;ber die gesamte Zeitspanne der Abwesenheit des israelischen Volkes hinweg, war auch die hebr&auml;ische Sprache tot.&nbsp;</p>
<p>Mit dem Aufkommen des <a href="http://www.bpb.de/publikationen/AQ36B7,0,Zionismus.html" target="_blank">Zionismus</a> in Europa und den vereinigten Staaten besch&auml;ftigten sich Ende des 19. Jahrhunderts erstmals Sprachwissenschaftler mit der Belebung des Hebr&auml;ischen. Federf&uuml;hrend war der Gelehrte Eliezer Ben Jehude, der die moderne hebr&auml;ische Sprache anhand bibilischer Grammatik zu einem neuen Gewand verhalf. Doch die Transkription von Alt in Neuhebr&auml;isch verlief nicht ohne Schwierigkeiten, denn woher sollten Begriffe f&uuml;r neu-erfundene Dinge genommen werden?&nbsp;</p>
<p>Es entwickelte sich ein akademischer Streit dar&uuml;ber, welche Sprache im geplanten israelischen Staat gesprochen werden sollte. Die Briten, welche &uuml;ber das Mandatsgebiet Israel herrschten, erkannten 1922 erstmals das Hebr&auml;ische als offizielle Sprache an. Diese wurde auch nach Staatsgr&uuml;ndung als Amtsprache beibehalten. So hatten die Israelis es geschafft ihre verstaubte Sprache, die nur noch f&uuml;r religi&ouml;se Zwecke genutzt wurde, in die Moderne zu &uuml;berf&uuml;hren.&nbsp;</p>
<p>Diese Errungenschaft brachte dem Land eine geh&ouml;rige Portion Selbstbewusstsein ein, denn sie trug zur Identit&auml;tsfindung des Staates bei. Aus diesem Grund will die Initiative um Gilad Zuckermann auch den Aborigines, deren Sprache durch die Zwangseurop&auml;isierung der westlichen Besatzer, ausgel&ouml;scht wurde, zu einem neuen Selbstbewusstsein verhelfen. Schwierig ist allerdings, dass es sich bei den vielen verschiedenen Aborigines-Dialekten nicht um Schriftsprachen handelte, was eine Rekonstruktion deutlich erschwert.</p>
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		<title>Kritik an der deutschen Entwicklungspolitik</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Entwickllungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverse]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Thema Entwicklungspolitik und insbesondere das zugeh&#246;rige deutsche Ministerium sorgt nicht zuletzt durch seine wechselhafte Besetzung f&#252;r Kontroversen. Viele kritische Stimmen sprechen dieser Institution sogar jegliche Daseinsberechtigung ab.&#160; Selbst der jetzige Entwicklungsminister wollte die Beh&#246;rde, der er jetzt vorsteht, schon einmal abschaffen. Dirk Niebel (FDP) ist in jedem Falle nicht gut zu sprechen auf seine Vorg&#228;nger. Gegen&#252;ber der Leipziger Volkszeitung beklagte er sich sogar, dass er deren Spuren nicht beseitigen konnte.&#160; Niebel will alles anders machen, wie seine prominenten Vorg&#228;nger. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1984" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-1984" title="Entwicklungspolitik © XtravaganT - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2011/12/wpid-b942ae049293d54fa19d5285343a4d782.jpeg" alt="Entwicklungspolitik © XtravaganT - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">Entwicklungspolitik © XtravaganT - Fotolia.com</p></div>
<p>Das Thema Entwicklungspolitik und insbesondere das zugeh&ouml;rige deutsche Ministerium sorgt nicht zuletzt durch seine wechselhafte Besetzung f&uuml;r Kontroversen. Viele kritische Stimmen sprechen dieser Institution sogar jegliche Daseinsberechtigung ab.&nbsp;</p>
<p>Selbst der jetzige Entwicklungsminister wollte die Beh&ouml;rde, der er jetzt vorsteht, schon einmal abschaffen. Dirk Niebel (FDP) ist in jedem Falle nicht gut zu sprechen auf seine Vorg&auml;nger. Gegen&uuml;ber der Leipziger Volkszeitung beklagte er sich sogar, dass er deren Spuren nicht beseitigen konnte.&nbsp;</p>
<p>Niebel will alles anders machen, wie seine prominenten Vorg&auml;nger. Auf die Frage, warum er Erhard Eppler und Heidemarie Wieczorek-Zeul nicht zur anstehenden Jubil&auml;umsfeier des Bundesministeriums f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit als Redner bestimmt hatte, sagte er nur sarkastisch: &#8220;Wir machen Zukunft, nicht Vergangenheit&#8221;.&nbsp;</p>
<p>Wirft man aber einmal auf die Vergangenheit dieses <a href="http://www.bmz.de/de/index.html" target="_blank">umstrittenen Ministeriums</a>, so stellt man schnell fest, dass sich das Thema Entwicklungspolitik in seinen Anf&auml;ngen sehr wohl mit Vorangegangenem besch&auml;ftigte. Deutschland, das zwei Weltkriege initiierte und als Verlierer und Schurke da stand, nutzte seine Chancen, um in Entwicklungspolitik Wiedergutmachung zu leisten, die das besch&auml;digte Ansehen des Landes teilweise restaurieren sollte.&nbsp;</p>
<p>Bei der Entcheidung, welche L&auml;nder deutsche Subventionen erhalten sollten, spielte, laut Egon Bahr, prominentem Ex-Entwicklungsminister, die Frage welcher politischen Hemisph&auml;re diese angeh&ouml;rten eine nicht unerhebliche Rolle. Es wurden Unterschiede zwischen kommunistischen L&auml;ndern und westlichen gemacht, was die &Uuml;berlegenheit des westlichen Systems demonstrieren sollte. Der Vorwurf der verdeckten industriellen Subvention wurde schnell laut, denn die finanziellen Hilfsmittel wurden direkt an Auftr&auml;ge f&uuml;r deutsche Firmen gekoppelt.&nbsp;</p>
<p>Als der Club of Rome 1972 seine Ber&uuml;hmte Studie &#8220;Grenzen des Wachstums&#8221; ver&ouml;ffentlichte, die auf die Misst&auml;nde zwischen Armen und Reichen L&auml;ndern aufmerksam machte, veranlasste das Erhard Eppler (SPD) die Kritik an der verfehlten Entwicklungspolitik in die Regierung einbrachte.&nbsp;</p>
<p>Die sture Haltung des derzeitigen Ministers macht deutlich, dass die Kritik bis heute nicht abgebbt ist.&nbsp;</p>
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		<title>Immobilienerwerb in Kuba</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 12:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>

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		<description><![CDATA[In Kuba macht man gerne Urlaub, aber wohnen m&#246;chte man dort in der Regel nicht. Denn au&#223;erhalb der aufgeh&#252;bschten touristischen Zentrum, liegt ein Kuba, dass man nur in den Nachrichten sehen, aber keinesfalls leben m&#246;chte. Das zutiefst kommunistische Land ist nicht nur arm, sondern auch sehr marode. Das trifft neben der Poltik vor allem auf die Infrastruktur zu. Der kubanische Wohnungsmarkt ist in einem desolaten Zustand: zu wenig Wohnungen und H&#228;user, zu meist mehr als bauf&#228;llig, zwingen viele Einwohner unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1119" class="wp-caption alignleft" style="width: 277px"><img class="size-medium wp-image-1119" title="Quelle: Flickr/Patrick Nouhailler" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2011/11/wpid-2e58e48f6b4c65fec98c2cfc05c50032.jpeg" alt="Quelle: Flickr/Patrick Nouhailler" width="267" height="150" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Flickr/Patrick Nouhailler</p></div>In Kuba macht man gerne Urlaub, aber wohnen m&ouml;chte man dort in der Regel nicht. Denn au&szlig;erhalb der aufgeh&uuml;bschten touristischen Zentrum, liegt ein <a href="http://www.kuba.info/" target="_blank">Kuba</a>, dass man nur in den Nachrichten sehen, aber keinesfalls leben m&ouml;chte. Das zutiefst kommunistische Land ist nicht nur arm, sondern auch sehr marode. Das trifft neben der Poltik vor allem auf die Infrastruktur zu.</p>
<p>Der kubanische Wohnungsmarkt ist in einem desolaten Zustand: zu wenig Wohnungen und H&auml;user, zu meist mehr als bauf&auml;llig, zwingen viele Einwohner unter ein Dach zu ziehen. Daher ist das Zusammenleben meherer Generationen in einer Wohnung oder einem Haus typisch. Aus verhassten kapitalistischen Gr&uuml;nden war es bisher nicht m&ouml;glich, neues Wohneigentum k&auml;uflich zu erwerben. Doch das soll sich in Zukunft mit einem neuen Gesetz &auml;ndern, das einem den Kauf und Verkauf von Immobilien erlauben soll. Das Besondere daran ist die Tatsache, dass sogar ausgewanderte Exil-Kubaner ein solches Gesch&auml;ft t&auml;tigen k&ouml;nnen, obwohl sie nach aktueller Lage jeglichen Besitzanspruch durch ihre Ausreise verloren haben.</p>
<p>Was wie eine Art Liberalisierung und sozialistischer Abkehr wirkt, scheint vielmehr der schlechten Finanzlage geschuldet zu sein, da sich durch die Legalisierung von Kauf und Verkauf h&ouml;here Steuereinnahmen erzielen lassen, die dringend n&ouml;tig scheinen. Weiterhin kann spekuliert werden, ob dadurch finanzstarke Investoren angelockt werden k&ouml;nnen, die Kuba fl&auml;chendeckend zu einem neuen Ort f&uuml;r Zweit- und Ferienwohnungen entstehen lassen. Bis das allerdings soweit ist, muss sich noch viel mehr &auml;ndern. Allein die eine Gesetzes&auml;nderung zieht weitere &Auml;nderungen in dreistelliger H&ouml;he nach sich.</p>
<p>Ob sich Kuba bald zum Feriendomizil nordamerikanischer und europ&auml;ischer Urlauber und Rentner entwickelt, bleibt nat&uuml;rlich abzuwarten. In Europa ist das Gesch&auml;ft mit Zweitwohnungen und Ferienapartments l&auml;ngst ein Riesengesch&auml;ft. <a title="Immobilien bei Propertygate" href="http://www.propertygate.com/" target="_blank">Immobilien bei Propertygate</a> etwa decken ein internationales Spektrum an besonders hochwertigen Kauf- und Mietobjekten ab. Schwerpunktm&auml;&szlig;ig handelt es sich dabei um Immobilien im mediterranen Raum. Dort ist es ja auch mindestens so sch&ouml;n wie in der Karibik.</p>
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		<title>Wilders gegen Integration in den Niederlanden</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 16:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fall des 18-j&#228;hrigen Mauro Manuels geistert quer durch alle niederl&#228;ndischen Medien: Trotz bester Integration soll der Einwanderer mit Wurzeln in Angola abgeschoben werden. Er lebt seit seinem neunten Lebensjahr bei Pflegeeltern in den Niederlanden, spricht perfekt Holl&#228;ndisch und engagiert sich im Fu&#223;ballklub seines neuen Heimatst&#228;dtchens Oostrum &#8211; wenn das nicht eine gelungene Integration beweist. Da aber Frieden in Angola herrscht, soll er nun abgeschoben werden. Ein Gro&#223;teil der niederl&#228;ndischen Bev&#246;lkerung spricht sich eindeutig gegen diese Pl&#228;ne aus. Hinter der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1356" class="wp-caption alignleft" style="width: 241px"><img class="size-medium wp-image-1356" title="© Franz Pfluegl - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2011/11/wpid-e312cb3b1efb6912efcbe98e4282b955.jpeg" alt="© Franz Pfluegl - Fotolia.com" width="231" height="153" /><p class="wp-caption-text">© Franz Pfluegl - Fotolia.com</p></div>
<p>Der Fall des 18-j&auml;hrigen Mauro Manuels geistert quer durch alle niederl&auml;ndischen Medien: Trotz bester Integration soll der Einwanderer mit Wurzeln in Angola abgeschoben werden. Er lebt seit seinem neunten Lebensjahr bei Pflegeeltern in den Niederlanden, spricht perfekt Holl&auml;ndisch und engagiert sich im Fu&szlig;ballklub seines neuen Heimatst&auml;dtchens Oostrum &#8211; wenn das nicht eine gelungene <a href="http://www.integration-in-deutschland.de/" target="_blank">Integration</a> beweist. Da aber Frieden in Angola herrscht, soll er nun abgeschoben werden. Ein Gro&szlig;teil der niederl&auml;ndischen Bev&ouml;lkerung spricht sich eindeutig gegen diese Pl&auml;ne aus. Hinter der Diskussion steckt aber noch viel mehr als ein Einzel-Schicksal: Die niederl&auml;ndische Regierung ist in Fragen rund um die Integration und Immigration tief gespalten. Derzeit regieren im Nachbarland Holland die Christdemokraten gemeinsam mit der rechtsliberalen Partei VDD.&nbsp;Die immer st&auml;rker werdenden rechten Parteien werden dem eigentlich als liberal bekannten Land langsam zum Verh&auml;ngnis.</p>
<p>Der Rechtspopulist Geert Wilders verfolgt eine rigorose Ausl&auml;nderpolitik. Um diese durchzuboxen, schreckt er auch nicht vor Schreiereien im Parlament oder &ouml;ffentlichen Beleidigungen zur&uuml;ck. Da die Christdemokraten auf die Unterst&uuml;tzung Geert Wilders und seiner Rechtspopulisten angewiesen sind, spricht sich auch die christliche Parteispitze f&uuml;r eine Abschiebung Manuels aus.</p>
<p>Doch eine Mehrheit in ihrer Partei finden sie damit nicht. Mehrere Abgeordnete wollen nun auf eine menschlichere Ausl&auml;nderpolitik pochen und sich nicht mehr dem Druck Wilders beugen. Deswegen wird derzeit auch im niederl&auml;ndischen Parlament in Den Haag &uuml;ber die Zukunft von Manuel abgestimmt. Der geb&uuml;rtige Angolaner ist dabei auch pers&ouml;nlich anwesend &#8211; vielleicht kommt es ja sogar zu einem&nbsp;T&ecirc;te-&agrave;-t&ecirc;te mit Wilders. Dann k&ouml;nnten sich die beiden im Limburger Dialekt miteinander unterhalten, denn Mauro wuchs nur etwa 30 Autominuten von Wilders Geburtsort entfernt auf.</p>
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		<title>Pogrome gegen Roma und Sinti in Bulgarien</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarien]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Roma]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Bulgarien ist derzeit geprägt von ethnischen Spannungen innerhalb der Bevölkerung. Die Integration der Roma in diesem Land gilt nun als gescheitert, und das, obwohl noch im Frühjahr der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon genau dieses Land als gutes Beispiel für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen lobte. Ein Ruf, den Bulgarien schon seit dem Zweiten Weltkrieg genießt. Auch 1989 nach Ende des Kommunismus entschied man sich dort gegen eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen der slawischen Mehrheit und der türkischen Minderheit. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<br />
Bulgarien ist derzeit geprägt von ethnischen Spannungen innerhalb der Bevölkerung. Die Integration der Roma in diesem Land gilt nun als gescheitert, und das, obwohl noch im Frühjahr der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon genau dieses Land als gutes Beispiel für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen lobte. Ein Ruf, den Bulgarien schon seit dem Zweiten Weltkrieg genießt. Auch 1989 nach Ende des Kommunismus entschied man sich dort gegen eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen der slawischen Mehrheit und der türkischen Minderheit.</span></p>
<p>Die derzeitige angespannte Situation heißen Nationalisten willkommen und protestierten auch in den vergangenen Tagen wieder zu mehreren Tausenden gegen die Roma-Minderheit im Land. Maßnahmen gegen die Kriminalität der Roma, sogar die Todesstrafe werden auf Kundgebungen und Straßenmärschen von den slawischstämmigen Bulgaren. Während Polizeiaufgebote größere Zwischenfälle verhindern sollen, wirft man der Regierung in Sofia Tatenlosigkeit vor.</span></p>
<p>Aufgeflammt sind diese Unruhen durch den Tod eines slawischstämmigen 19-Jährigen, der angeblich vorsätzlich in einem Dorf im Süden Bulgariens von Roma aus dem Clan des dortigen Roma-Bosses überfahren. Darauf hin steckten Dorfbewohner das Haus des „Zar Kiro“ an, der inzwischen festgenommen wurde, weil er Morddrohungen an die Familie des Opfers richtete.</span></p>
<p>Es ziehen weiter Proteste und Straßenmärsche durch die Innenstadt Sofias auf, auch von Anhängern der rechtsextremen Bulgarischen Nationalen Union, um sich gegen „Roma-Terror“ und „soziales Parasitentum“ laut zu machen. Die nationalistische WMRO-Partei sammelte vor der Volksversammlung Unterschriften für stärkeres Bemühen seitens des Staates, die Konflikte mit den Roma zu lösen.</span></p>
<p>Offiziell leben in Bulgarien etwa 300 000 Roma, während ihre Zahl Schätzungen zufolge jedoch weit mehr als eine halbe Million betragen soll. Die Reaktionen des Staates und die verbreiteten Beschlüsse, stoßen jedoch noch auf harsche Kritik. Als zu allgemein bewertet, erfüllen sie die Forderungen nach mehr Aufmerksamkeit und Engagement nicht.<br />
</span></p>
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		<item>
		<title>Wahlrecht ab 2015 für Frauen aus Saudi-Arabien</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 17:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Repression]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r die saudische Welt ist es eine Sensation &#8211; und um sie zu verk&#252;nden, hat es gerade mal f&#252;nf Minuten gebraucht. K&#246;nig Abdullah gesteht Frauen das Wahlrecht in dem von ihm regierten, streng islamischen Saudi-Arabien zu. Allerdings muss sich die weibliche Bev&#246;lkerung noch ein paar Jahre gedulden, erst ab 2015 tritt die neue Regelung in Kraft. Saudi-Arabien ist das einzige muslimische Land, das Frauen bislang das Wahlrecht verwehrt. Im saudischen K&#246;nigreich wird das islamische Recht besonders streng und rigide interpretiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><dfn><div id="attachment_145" class="wp-caption alignright" style="width: 413px"><img class="size-medium wp-image-145" title="Frauen in Saudi-Arabien, Foto: king david israel_flickr" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2011/10/wpid-1b9c22a73fa241dce3de352acae67489.jpeg" alt="Frauen in Saudi-Arabien, Foto: king david israel_flickr" width="403" height="268" /><p class="wp-caption-text">Frauen in Saudi-Arabien, Foto: king david israel_flickr</p></div></dfn>F&uuml;r die saudische Welt ist es eine Sensation &ndash; und um sie zu verk&uuml;nden, hat es gerade mal f&uuml;nf Minuten gebraucht. K&ouml;nig Abdullah gesteht Frauen das Wahlrecht in dem von ihm regierten, streng islamischen Saudi-Arabien zu. Allerdings muss sich die weibliche Bev&ouml;lkerung noch ein paar Jahre gedulden, erst ab 2015 tritt die neue Regelung in Kraft. Saudi-Arabien ist das einzige muslimische Land, das Frauen bislang das Wahlrecht verwehrt. Im saudischen K&ouml;nigreich wird das islamische Recht besonders streng und rigide interpretiert. Frauen werden so in vielen Lebensbereichen eingeschr&auml;nkt und massiv benachteiligt.</p>
<p>Am vergangenen Sonntag, den 25. September, erkl&auml;rte der Monarch vor dem saudischen Parlament, dass Frauen in der Geschichte des Islams schon immer sehr wichtig gewesen w&auml;ren, und begr&uuml;ndete so das Wahlrecht f&uuml;r die weibliche Bev&ouml;lkerung ab 2015. Innerhalb der beschr&auml;nkten M&ouml;glichkeiten der politischen Mitbestimmung sollen Frauen und M&auml;nner v&ouml;llig gleich gestellt werden. So werden Frauen k&uuml;nftig auch ins Parlament berufen werden k&ouml;nnen, in die Gemeinder&auml;te gew&auml;hlt werden und an den Wahlen teilnehmen d&uuml;rfen. Gew&auml;hlt wird in Saudi-Arabien aber nur &uuml;ber die kommunalen Regierungen, das Parlament wird einzig und allein vom K&ouml;nig berufen.</p>
<p>In der Kritik stand das strenggl&auml;ubige Land zuletzt wegen der massiven Unterdr&uuml;ckung von Frauen am Steuer. Aktivistinnen hatten den 17. Juni 2011 zum &bdquo;<a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/09/29/Vermischtes/Verurteilte-Autofahrerin-in-Saudi-Arabien-begnadigt" target="_blank">Tag des Autofahrens</a>&ldquo; erkl&auml;rt. Trotz des geltenden Fahrverbots riefen sie Frauen im ganzen Land dazu auf, sich als Protest in ein Auto zu setzen und durch die Innenstadt von Riad zu fahren. Die Polizei drohte widerspenstigen Frauen mit Peitschenhieben und marschierte in Riad auf. Zwei Tage, nachdem K&ouml;nig Abdullah das Wahlrecht f&uuml;r Frauen verk&uuml;ndet hatte, wurde eine Teilnehmerin des Auto-Protestes von einem Gericht zu zehn Peitschenhieben verurteilt. Menschenrechtsorganisationen weltweit reagierten mit Emp&ouml;rung und verwiesen auf die Doppelb&ouml;digkeit der Entschl&uuml;sse und Gesetze der saudischen Regierung.</p>
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		<title>20 Prozent der Bevölkerung mit Migrationshintergrund</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 06:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bevölkerung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Fünftel der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund: Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. In die Statistik floss ein, wer seit 1950 aus dem Ausland nach Deutschland gekommen war, sowie deren Kinder. Demnach lebten im vergangenen Jahr rund 15,7 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln in Deutschland, das sind rund 600.000 mehr als im letzten Jahr und macht 20 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands aus. In der Hauptstadt Berlin ist beinah ein Viertel der Bevölkerung Migrant oder stammt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_137" class="wp-caption alignleft" style="width: 329px"><img class="size-medium wp-image-137" title="Heimat, Foto: wasgehtmalu_flickr" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2011/09/Heimat.jpg" alt="" width="319" height="238" /><p class="wp-caption-text">Heimat, Foto: wasgehtmalu_flickr</p></div>
<p><dfn></dfn>Ein Fünftel der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund: Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. In die Statistik floss ein, wer seit 1950 aus dem Ausland nach Deutschland gekommen war, sowie deren Kinder. Demnach lebten im vergangenen Jahr rund 15,7 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln in Deutschland, das sind rund 600.000 mehr als im letzten Jahr und macht 20 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands aus. In der Hauptstadt Berlin ist beinah ein Viertel der Bevölkerung Migrant oder stammt aus einer zugewanderten Familie. Die Statistik zeigt auch viele Probleme: Menschen mit Migrationshintergrund sind durchschnittlicher jünger, häufiger ledig und oft schlechter qualifiziert als die Mehrheit der deutschen Bevölkerung.</p>
<p>Zwei Drittel der Deutschen mit ausländischen Wurzeln sind Zuwanderer, ein Drittel wurde bereits in Deutschland geboren. Die knappe Mehrheit hat einen deutschen Pass, während rund 45 Prozent als Ausländer eingestuft werden. Knapp ein Drittel stammt aus den übrigen 26 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, andere wichtige Herkunftsländer sind die Türkei mit 14 Prozent, Polen mit 10,5 Prozent und Russland mit 9,2 Prozent.</p>
<p>Im Durchschnitt sind zugewanderte Menschen 35 Jahre alt und damit knapp 11 Jahre jünger als die restlichen 66 Millionen Deutschen. Rund 15 Prozent der Migranten haben keinen anerkannten Schulabschluss, in der übrigen Bevölkerung liegt der Anteil bei mageren 2 Prozent. Ganzen 45 Prozent fehlt ein in Deutschland anerkannter Berufsabschluss, der Anteil in der Gesamtbevölkerung liegt gerade mal bei 20 Prozent.</p>
<p>Die Statistik zeigt also deutlich, wie schwer es Migranten nach wie vor in Deutschland haben: Durch den fehlenden Schul- und Berufsabschluss finden viele Zuwanderer keine Arbeit. Wer einen Migrationshintergrund hat, ist etwa doppelt so oft erwerbslos wie Menschen ohne. Damit einher geht ein gestiegenes Armutsrisko: Gut jeder vierte Zuwanderer ist von Armut bedroht, in der Gesamtbevölkerung sind es nur knapp 12 Prozent.</p>
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		<title>Tod der ersten afrikanischen Friedensnobelpreisträgerin</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 13:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Wangari Maathai]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste Friedensnobelpreisträgerin Afrikas ist tot. Die Kenianerin Wangari Maathai erlag mit 71 Jahren einem Krebsleiden. Sie verstarb am Sonntag, den 25. September, im Kreis ihrer Familie. 2004 war sie als erste afrikanische Frau mit dem Friedensnobelpreis für den von ihr gegründeten Umweltverband „Green Belt Movement“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird jedes Jahr vom Osloer Nobelkomitee für besondere Leistungen im Kampf um den Weltfrieden verliehen und ist mit zehn Millionen schwedischen Kronen dotiert. Die Auszeichnung ist ein Vermächtnis des schwedischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_143" class="wp-caption alignleft" style="width: 236px"><img class="size-medium wp-image-143" title="Wangari Maathai, Foto: center for neighborhood_flickr" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2011/09/Wangari-Maathai.jpg" alt="" width="226" height="169" /><p class="wp-caption-text">Wangari Maathai, Foto: center for neighborhood_flickr</p></div>
<p><dfn></dfn>Die erste Friedensnobelpreisträgerin Afrikas ist tot. Die Kenianerin Wangari Maathai erlag mit 71 Jahren einem Krebsleiden. Sie verstarb am Sonntag, den 25. September, im Kreis ihrer Familie. 2004 war sie als erste afrikanische Frau mit dem Friedensnobelpreis für den von ihr gegründeten Umweltverband „Green Belt Movement“ ausgezeichnet worden. Der Preis wird jedes Jahr vom Osloer Nobelkomitee für besondere Leistungen im Kampf um den Weltfrieden verliehen und ist mit zehn Millionen schwedischen Kronen dotiert. Die Auszeichnung ist ein Vermächtnis des schwedischen Chemikers und Erfinder Alfred Nobel, der insgesamt 355 Patente anmeldete und unter anderem das Dynamit erfand.</p>
<p>Maathai war Tierärztin und studierte auch in Deutschland. Unter dem autokratischem Regime von Präsident Daniel arap Moi machte sie sich einen Namen als Bürgerrechtlerin mit unbeugsamen Prinzipien. Gemeinsam mit anderen engagierten Umweltaktivisten pflanzte sie Millionen Bäume und setzte sich stark gegen den Klimawandel ein.</p>
<p>Umstritten bleibt ihre Entscheidung, einen Ministerposten in der Regierung von Mois Nachfolger Mwai Kibaki übernommen zu haben. Der Regierung wurde Korruption vorgeworfen, dennoch trat Maathai erst sehr spät zurück. Nach ihrem Ausscheiden aus der Regierung führte sie wieder Proteste an, bei denen 2008 auch Polizisten mit Tränengas auf sie schossen.</p>
<p>Das von ihr gegründete „<a href="http://www.greenbeltmovement.org/" target="_blank">Green Belt Movement</a>“, zu Deutsch „Grüngürtel-Bewegung“, konzentrierte sich in den ersten Jahrzehnten nach der Gründung im Jahr 1977 auf das Pflanzen von Bäumen, um der Entwaldung und der Bodenerosion in Kenia entgegenzuwirken. Ein weiterer Schwerpunkt der unabhängigen Organisation ist die Entwicklung und Aufklärung der Bevölkerung hin zu einem bewussten und schonenden Umgang mit der Natur. Seit der Gründung wurden mehr als 30 Millionen Bäume gepflanzt und über 30.000 Frauen in Forstwirtschaft, Imkerei, Nahrungsmittelverarbeitung und ähnlichen Berufsfeldern ausgebildet.</p>
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		<title>Organspendeerklärung für Deutsche</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 14:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgesundheitsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Organspende]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) plant Neuregelungen für die Organspende. Um die Zahl freiwilliger Organspender zu erhöhen, plant der Bundesgesundheitsminister Neuregelungen, jeder solle demnach erklären, ob er grundsätzlich bereit wäre, Organe zu spenden. Nach längerer Stagnation der Diskussion um die Erhöhung der Zahl der freiwilligen Organspender in der Bundesrepublik, bringt das Bundesgesundheitsministerium diese nun wieder ins Rollen. Bis zum kommenden Frühjahr 2012 sollen die gesetzlichen Neuregelungen ausformuliert sein und den Bürgern vorgestellt werden. Niemand solle durch diese Reform zum Spenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;"><a href="http://www.daniel-bahr.de/" target="_blank">Gesundheitsminister Daniel Bahr</a> (FDP) plant Neuregelungen für die Organspende. Um die Zahl freiwilliger Organspender zu erhöhen, plant der Bundesgesundheitsminister Neuregelungen, jeder solle demnach erklären, ob er grundsätzlich bereit wäre, Organe zu spenden. </span><dfn></dfn></p>
<div id="attachment_132" class="wp-caption alignleft" style="width: 244px"><img class="size-medium wp-image-132" title="Organspende, Foto: 1rst4u_flickr" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2011/09/Organspende.jpg" alt="" width="234" height="155" /><p class="wp-caption-text">Organspende, Foto: 1rst4u_flickr</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;">Nach längerer Stagnation der Diskussion um die Erhöhung der Zahl der freiwilligen Organspender in der Bundesrepublik, bringt das Bundesgesundheitsministerium diese nun wieder ins Rollen. Bis zum kommenden Frühjahr 2012 sollen die gesetzlichen Neuregelungen ausformuliert sein und den Bürgern vorgestellt werden. Niemand solle durch diese Reform zum Spenden seiner Organe gezwungen sein, jedoch soll es allen Bürgern zur Auswahl stehen ob oder ob nicht. Eine weitere Idee ist, die Entscheidung quasi zu vertagen und die Entscheidung vorläufig aufzuschieben.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;">Es könnte also ab dem nächsten Jahr so aussehen, dass alle Krankenversicherten von ihrer Krankenkasse befragt werden, ob sie grundsätzlich bereit wären, nach dem Tod Organe zu spenden, „jeder soll zumindest einmal im Leben mit dieser Frage konfrontiert werden“, sagte eine Ministeriumssprecherin.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;">Diese Initiative, die Bahr als „Herzensanliegen“ deklariert, ist keine neue Erfindung dieser Tage. Bereits im Jahr 1997 gab es eine ähnliche, fraktionsübergreifende Idee. Diese forderte die Krankenkassen auf, ihre Kunden offensiv mit der Organspende zu konfrontieren. „Jeder, der einen Ausweis hat, ist ein Lebensretter“, sagte Bahr. Wichtig sei, dass niemand zu einer Entscheidung gedrängt werde. „Das ist eine so sensible Frage, da darf es zu keinem Zwang kommen.“ </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;">Mittels der neuen elektronischen Chipkarten könnten die Informationen zum Verhältnis zur postmortalen Organspende direkt gespeichert werden. Die Krankenkassen haben bereits Interesse an der neuen Initiative des Bundesgesundheitsministeriums bekundet. Demnach würde man die rund 70 Millionen gesetzlich Versicherten sehr bald informieren. Eine Möglichkeit seien die Mitgliederzeitschriften oder ähnliches.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Times New Roman,serif; font-size: medium;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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