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		<title>Frührentner nehmen weniger Rente in Kauf</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Feb 2013 08:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesem Wahljahr sollen vor allem soziale Fragen in den Mittelpunkt ger&#252;ckt werden. Neben Themen wie Hartz-IV und Mindestlohn steht vor allem die Rente im Fokus. Eine Sonderauswertung der Deutschen Rentenversicherung hat nun ergeben, dass Menschen, die vor dem gesetzlichen Rentenalter von 65 Jahren in den Ruhestand wechseln, einen geringeren Anspruch auf Rente haben. Einbu&#223;en von durchschnittlich 109 Euro Die finanziellen Einbu&#223;en sind dabei nicht unerheblich, denn im Durchschnitt verzichtet ein Fr&#252;hrentner auf 109 Euro im Monat. Im Jahr 2011 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_161" class="wp-caption alignleft" style="width: 357px"><a href="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2013/02/wpid-finanzielleeinbussewegenfruehrente.jpg" target="_blank" title="Finanzielle EInbu&szlig;e wegen Fr&uuml;hrente"><img class="size-medium wp-image-161" title="Finanzielle EInbu&szlig;e wegen Fr&uuml;hrente" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2013/02/wpid-finanzielleeinbussewegenfruehrente.jpg" alt="Finanzielle EInbu&szlig;e wegen Fr&uuml;hrente" width="347" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Finanzielle EInbu&szlig;e wegen Fr&uuml;hrente</p></div>
<p>In diesem Wahljahr sollen vor allem soziale Fragen in den Mittelpunkt ger&uuml;ckt werden. Neben Themen wie Hartz-IV und Mindestlohn steht vor allem die Rente im Fokus. Eine Sonderauswertung der Deutschen Rentenversicherung hat nun ergeben, dass Menschen, die vor dem gesetzlichen Rentenalter von 65 Jahren in den Ruhestand wechseln, einen geringeren Anspruch auf Rente haben.</p>
<h2>Einbu&szlig;en von durchschnittlich 109 Euro</h2>
<p>Die finanziellen Einbu&szlig;en sind dabei nicht unerheblich, denn im Durchschnitt verzichtet ein Fr&uuml;hrentner auf 109 Euro im Monat. Im Jahr 2011 bezogen circa 700.000 Menschen erstmalig ihre Rente. Beinahe die H&auml;lfte der Rentner bekam nicht die volle Rentensumme ausgezahlt, wie die Studie belegt. 337.000 Rentner, also gut 48,2 Prozent, beendeten vor dem 65. Lebensjahr ihre Arbeit. Im Jahr 2005 lag der Anteil der Fr&uuml;hrentner noch bei 41, 2 Prozent. Bei allen Berufsgruppen ist in diesem Bereich ein Anstieg zu verzeichnen. 23 von 39 ausgew&auml;hlten Berufsgruppen haben einen Anteil von mehr als 60 Prozent im Bezug auf einen fr&uuml;heren Renteneintritt. Einige Berufe sind jedoch eher betroffen als andere. So sehen sich vor allem Krankenpfleger, Erzieher und <a href="http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2012344.asp" target="_blank">Arbeitnehmer aus dem Dienstleistungssektor</a> zu einem vorzeitigen Ruhestand veranlasst.</p>
<h2>1997 erstmals weniger Geld f&uuml;r Fr&uuml;hrentner</h2>
<p>Das wirkt sich ebenso auf die Besch&auml;ftigungsquote der 60- bis 64-J&auml;hrigen aus. Hier ist ein R&uuml;ckgang auf nur noch 29,3 Prozent zu verzeichnen und lediglich 14,2 Prozent der 64-J&auml;hrigen hatte im Juni 2012 noch einen Job. <a href="http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/0_Home/home_node.html" target="_blank">Die Deutsche Rentenversicherung</a> gibt jedoch keine Gr&uuml;nde f&uuml;r den vorzeitigen Ruhestand an. Seit 1992 wurden die Abschl&auml;ge bei einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben eingef&uuml;hrt, doch war es bis 1996 noch m&ouml;glich, mit 60 Jahren noch ohne Geldeinbu&szlig;en in Rente zu gehen. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit stellt einen Trend dazu fest, dass Arbeitgeber &auml;ltere Menschen l&auml;nger im Betrieb halten wollen. F&uuml;r Menschen &uuml;ber 50, die arbeitslos sind, ist es jedoch schwierig, eine neue Anstellung zu finden.&nbsp;</p>
<p>Bilderrechte: &copy; panthermedia.net Werner G&ouml;lzer</p>
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		<title>UNICEF und der Kampf für Bildung</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 11:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsorganisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[F&#252;r jedes Kind eines Industriestaates besteht die sogenannte Schulp?icht, sodass jeder Sch&#252;ler mindestens zehn Jahre lang zur Schule gehen muss. Nicht selten wird dies von den Jugendlichen als Last empfunden, da sie lieber mehr Freizeit haben w&#252;rden. Man muss sich jedoch im Klaren dar&#252;ber sein, dass Bildung ein Privileg ist und in anderen L&#228;ndern viele Kinder alles daf&#252;r tun w&#252;rden, um in die Schule gehen zu d&#252;rfen. Dort bleibt es ihnen jedoch aufgrund zahlreicher Gr&#252;nde versagt. Unter anderem kommt es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_159" class="wp-caption alignleft" style="width: 349px"><a href="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2013/01/wpid-schule-afrika.jpg" target="_blank" title="Viele Kinder in der dritten Welt k&ouml;nnen keine Schulbildung erhalten"><img class="size-medium wp-image-159" title="Viele Kinder in der dritten Welt k&ouml;nnen keine Schulbildung erhalten" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2013/01/wpid-schule-afrika.jpg" alt="Viele Kinder in der dritten Welt k&ouml;nnen keine Schulbildung erhalten" width="339" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Viele Kinder in der dritten Welt k&ouml;nnen keine Schulbildung erhalten</p></div>
<p>F&uuml;r jedes Kind eines Industriestaates besteht die sogenannte Schulp?icht, sodass jeder Sch&uuml;ler mindestens zehn Jahre lang zur Schule gehen muss. Nicht selten wird dies von den Jugendlichen als Last empfunden, da sie lieber mehr Freizeit haben w&uuml;rden. Man muss sich jedoch im Klaren dar&uuml;ber sein, dass Bildung ein Privileg ist und in anderen L&auml;ndern viele Kinder alles daf&uuml;r tun w&uuml;rden, um in die Schule gehen zu d&uuml;rfen. Dort bleibt es ihnen jedoch aufgrund zahlreicher Gr&uuml;nde versagt. Unter anderem kommt es daher, dass wir auf der Welt &uuml;ber 776 Millionen Analphabeten z&auml;hlen, von denen &uuml;ber zwei Drittel weiblich sind.</p>
<h2>M&auml;dchen in Afrika besonders stark betroffen</h2>
<p>Die H&auml;lfte aller Kinder, die keine Schule besuchen k&ouml;nnen, wohnen in Afrika. Dort gibt es in vielen Gegenden kaum Schulen, sodass die Kinder so etwas nicht einmal kennen. Gerade die M&auml;dchen sollen fr&uuml;h Kinder bekommen und arbeiten; sie geh&ouml;ren somit zu den gr&ouml;&szlig;ten Bildungsverlierern. Daher <a href="http://www.unicef.de/projekte/themen/bildung/" target="_blank">hat es sich UNICEF in den vergangenen Jahrzehnten zum Auftrag gemacht</a>, verst&auml;rkt in die Bildung zu investieren und L&auml;nder aus der dritten Welt zu unterst&uuml;tzen. So bauen sie Schulen oder setzen alte Geb&auml;ude wieder instand. Da meist auch Eingeborene beim Aufbau helfen, k&ouml;nnen diese im Nachhinein auch f&uuml;r einen guten Erhalt der Schule sorgen.</p>
<h2>AIDS-Pr&auml;vention als Unterrichtseinheit</h2>
<p>UNICEF stellt auch sauberes Trinkwasser in Form von Latrinen und Brunnen in der N&auml;he von Schulen zur Verf&uuml;gung. Au&szlig;erdem wird das Thema Hygiene in den Schulen verst&auml;rkt behandelt, damit die Kinder daf&uuml;r ein Bewusstsein entwickeln und die Lebenserwartung erh&ouml;ht wird. &Auml;hnlich sieht es auch mit dem <a href="http://www.aidshilfe.de/" target="_blank">Thema AIDS</a> und anderen Infektionskrankheiten aus. Spezieller Unterricht soll die Sch&uuml;ler aufkl&auml;ren.</p>
<p>Doch auch f&uuml;r uns ganz selbstverst&auml;ndlich erscheinende Dinge geh&ouml;ren f&uuml;r UNICEF zur allt&auml;glichen Arbeit und sind f&uuml;r die afrikanischen Kinder elementar, damit sie &uuml;berhaupt am Unterricht teilnehmen k&ouml;nnen. Viele Familien k&ouml;nnen sich nicht einmal Stifte oder Papier leisten. Daher stellt UNICEF nicht nur Schulb&auml;nke und Tafeln, sondern auch Stifte und Hefte f&uuml;r jeden Sch&uuml;ler zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Bilderrechte: &copy; Diana Kosaric &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>So erkennt man seriöse Hilfsorganisationen</title>
		<link>http://www.millenniumcampaign.de/so-erkennt-man-serioese-hilfsorganisationen/</link>
		<comments>http://www.millenniumcampaign.de/so-erkennt-man-serioese-hilfsorganisationen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Dec 2012 10:22:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsorganisationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Hilfsorganisation]]></category>
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		<description><![CDATA[Besonders in der Vorweihnachtszeit sind die Menschen spendabel. Gerne wollen sie Hilfsorganisationen aller Art mit ein paar Euros auf die Spr&#252;nge helfen, selbst dann, wenn sie selbst nicht viel haben. Das DZI gibt Auskunft &#252;ber Seri&#246;sit&#228;t von Hilfsorganisationen In diesem Fall, aber auch sonst m&#246;chten Spendende nat&#252;rlich trotzdem wissen, was mit ihrem Geld passiert. Vertrauensw&#252;rdig war gestern, zu viele schwarze Schafe haben sich unter die Organisationen gemischt. Wer sicher gehen m&#246;chte, dass sein Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;"><div id="attachment_157" class="wp-caption alignleft" style="width: 357px"><a href="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/12/wpid-spendenwillgelerntsein.jpg" target="_blank" title="Spenden will gelernt sein"><img class="size-medium wp-image-157" title="Spenden will gelernt sein" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/12/wpid-spendenwillgelerntsein.jpg" alt="Spenden will gelernt sein" width="347" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Spenden will gelernt sein</p></div></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Besonders in der Vorweihnachtszeit sind die Menschen spendabel. Gerne wollen sie Hilfsorganisationen aller Art mit ein paar Euros auf die Spr&uuml;nge helfen, selbst dann, wenn sie selbst nicht viel haben.</p>
<h2 style="margin-bottom: 0cm;">Das DZI gibt Auskunft &uuml;ber Seri&ouml;sit&auml;t von Hilfsorganisationen</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In diesem Fall, aber auch sonst m&ouml;chten Spendende nat&uuml;rlich trotzdem wissen, was mit ihrem Geld passiert. Vertrauensw&uuml;rdig war gestern, zu viele schwarze Schafe haben sich unter die Organisationen gemischt. Wer sicher gehen m&ouml;chte, dass sein Geld auch dort ankommt, <a href="http://www.dzi.de/">wo es gebraucht wird</a>, der kann sich vom Deutschen Zentralinstitut f&uuml;r soziale Fragen, kurz DZI, weiterhelfen lassen. Sie vergeben ein G&uuml;tesiegel an Hilfsorganisationen, die nicht nur das Geld dort einsetzen, wo es ben&ouml;tigt wird, sondern auch ihre Transparenz gegen&uuml;ber den Kunden aufrecht erhalten.</p>
<h2 style="margin-bottom: 0cm;">Hilfsorganisationen werden vom DZI gepr&uuml;ft und erhalten ein G&uuml;tesiegel</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zurzeit k&ouml;nnen sich 251 Hilfsorganisationen mit diesem Siegel kennzeichnen. Das sind allerdings 11 weniger als im Vorjahr. Gr&uuml;nde liegen bei ver&auml;nderten Standards der Kontrollen des DZI. Sie funktionieren folgenderma&szlig;en: Um eine Pr&uuml;fung und das Siegel zu erhalten, melden sich die Hilfsorganisationen an und zahlen eine Geb&uuml;hr von 500 Euro. Die Erstantragspr&uuml;fung dauert ca. 3&ndash;6 Monate, um gr&uuml;ndlich nach dem Rechten zu sehen, ein wiederholter Antrag dauert nur 6-8 Wochen. F&auml;llt die Organisation beim Erstantrag durch, darf sie erst wieder nach 2 Jahren einen Antrag auf das G&uuml;tesiegel stellen, um nachhaltig an Fehlern zu arbeiten. Das DZI pr&uuml;ft bei der Qualit&auml;tssiegelvergabe unter anderem die Geh&auml;lter der Mitarbeiter und der Organisationsleitung, au&szlig;erdem Spendeneinnahmen und Werbeausgaben. #</p>
<h2 style="margin-bottom: 0cm;">Hilfe f&uuml;r den Verbraucher</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ebenfalls enthalten ist eine Wirkungskontrolle. So wird garantiert, dass das Geld des Spenders vern&uuml;nftig genutzt und nicht in die eigenen Taschen gewirtschaftet wird. Trotz weniger Anmeldungen ist das G&uuml;tesiegel ein gutes Verfahren, nicht nur f&uuml;r den Verbraucher, sondern auch f&uuml;r die Organisationen. Fehler k&ouml;nnen entdeckt und behoben werden und Organisationen mit dem G&uuml;tesiegel profitieren von h&ouml;heren Spendeneinnahmen. Sollten Sie die Weihnachtszeit also nutzen wollen, um zu spenden, <a href="http://www.dzi.de/spenderberatung/">informieren Sie sich vorher auf der Internetseite des DZI</a>. Dort finden Sie alle Informationen zu seri&ouml;sen Hilfsorganisationen.</p>
<p>Bilderrechte: &copy; Stefan Balk &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Ärzte ohne Grenzen im Gaza-Streifen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 08:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gazastreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Sudan]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte ohne Grenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#196;rzte ohne Grenzen, die gr&#246;&#223;te internationale Organisation f&#252;r medizinische Nothilfe, hat k&#252;rzlich auf die besorgniserregende Situation in den Krisenregionen in Nordafrika und Nahost hingewiesen. Einigen aktuellen Berichten zufolge soll die gesundheitliche Versorgung im Gaza-Streifen und dem s&#252;dsudanesischen Bundesstaat Jonglei verheerend sein. &#196;oG: Engagement ausgeweitet Aufgrund der Ausschreitungen im Gaza-Streifen hat die Organisation Mitte November ihr Engagement ausgeweitet und betont, dass die israelische Offensive den ohnehin schon kritischen Zustand der Bev&#246;lkerung noch um ein Vielfaches verschlimmere. Die Bev&#246;lkerung, so erkl&#228;rt die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_154" class="wp-caption alignleft" style="width: 350px"><a href="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/12/wpid-Krankenwagen-Notarzt.jpg" target="_blank" title="&Auml;rzte ohne Grenzen weiten ihr Engagement aus"><img class="size-medium wp-image-154" title="&Auml;rzte ohne Grenzen weiten ihr Engagement aus" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/12/wpid-Krankenwagen-Notarzt.jpg" alt="&Auml;rzte ohne Grenzen weiten ihr Engagement aus" width="340" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">&Auml;rzte ohne Grenzen weiten ihr Engagement aus</p></div>
<p>&Auml;rzte ohne Grenzen, die gr&ouml;&szlig;te internationale Organisation f&uuml;r medizinische Nothilfe, hat k&uuml;rzlich auf die besorgniserregende Situation in den Krisenregionen in Nordafrika und Nahost hingewiesen. Einigen aktuellen Berichten zufolge soll die gesundheitliche Versorgung im Gaza-Streifen und dem s&uuml;dsudanesischen Bundesstaat Jonglei verheerend sein.</p>
<h2>&Auml;oG: Engagement ausgeweitet</h2>
<p>Aufgrund der <a href="http://www.spiegel.de/video/trotz-waffenruhe-ausschreitungen-in-jerusalem-video-1236740.html" target="_blank">Ausschreitungen im Gaza-Streifen</a> hat die Organisation Mitte November ihr Engagement ausgeweitet und betont, dass die israelische Offensive den ohnehin schon kritischen Zustand der Bev&ouml;lkerung noch um ein Vielfaches verschlimmere. Die Bev&ouml;lkerung, so erkl&auml;rt die Landeskoordinatorin Virginie Mathieu, habe stark unter dem seit Jahren andauernden Konflikt zu leiden, der Zugang zur Gesundheitsversorgung sei mehr als mangelhaft und die Verf&uuml;gbarkeit von Medikamenten und anderen medizinischen Mitteln nicht gew&auml;hrleistet.<br />Seit nunmehr sechs Jahren gibt &Auml;rzte ohne Grenzen Ansto&szlig; zum Nachdenken &uuml;ber die Politisierung des Gesundheitssystems sowie die Folgen des Konflikts zwischen den Pal&auml;stinensern und Israel. Zum jetzigen Moment mangelt es in Gaza aktuellen Berichten der Hilfsorganisation zufolge an 40 Prozent der n&ouml;tigen Medikamente. Bei anderen wichtigen Verbrauchsmaterialien wie Spritzen und Infusionen sind es sogar 65 Prozent.</p>
<h2>Situation in Jonglei &#8220;prek&auml;r&#8221;</h2>
<p>Auch im s&uuml;dsudanesischen Bundesstaat Jonglei ist die Situation prek&auml;r. Der Programmverantwortliche Chris Lockyear berichtet von Patienten, die w&auml;hrend ihrer Behandlung davon erz&auml;hlen, dass sie gezwungen wurden, diejenigen Kinder auszuw&auml;hlen, die sie auf die Flucht mitnehmen wollen und welche zur&uuml;ckgelassen werden sollen. Tausende Zivilisten sind seit drei Jahren den brutalen Angriffen ausgesetzt. Zu den jetzt einsetzenden neuen Vertreibungen haben allem Anschein nach K&auml;mpfe zwischen einer Milizengruppe und dem s&uuml;dsudanesischen Milit&auml;r gef&uuml;hrt.<br />Eine weitere Folge ist nun, dass die Gesundheitsstrukturen des Bundesstaates zahlreichen Attacken ausgesetzt sind. Auch die Einrichtungen von <a href="http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/" target="_blank">&Auml;rzte ohne Grenzen</a> wurden inzwischen zum wiederholten Male zerst&ouml;rt. Die Hilfsorganisation ist mit ihren sechs Einrichtungen f&uuml;r rund 287 000 Menschen der einzige Anbieter, der unentgeltlich und qualitativ hochwertig in dieser Region arbeitet.</p>
<p>Bilderrechte: &copy; Felix Abraham &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Umsonstläden und andere soziale Ressourcenschonung</title>
		<link>http://www.millenniumcampaign.de/umsonstlaeden-und-andere-soziale-ressourcenschonung/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 07:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Freebox]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleiderkammer]]></category>
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		<category><![CDATA[Umsonstläden]]></category>

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		<description><![CDATA[Umsonstl&#228;den sind private, sozial oder politisch angesto&#223;ene Projekte, bei denen neue oder gebrauchte Gegenst&#228;nde kostenlos erh&#228;ltlich sind. Im Gegensatz zu Tafeln oder Kleiderkammern d&#252;rfen hier auch Nicht-Bed&#252;rftige Gegenst&#228;nde mitnehmen. Im Vordergrund steht die Erschaffung einer Schenkgemeinschaft, die meist politisch motiviert ist. Nichts, was es nicht gibt&#160; Bei den Umsonst-Gegenst&#228;nden kann es sich um Vieles handeln. Sehr beliebt sind Kleinutensilien wie Geschirr, Besteck, B&#252;cher, Kleidung, CDs und Elektroger&#228;te.Wichtig ist, dass die Gegenst&#228;nde noch gebrauchsf&#228;hig und gut erhalten sind. Mitgenommene Dinge k&#246;nnen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_151" class="wp-caption alignleft" style="width: 327px"><a href="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/11/wpid-532a2bdf2430e590fc7c4faaf21258b3.jpeg" target="_blank" title="Gebrauchte Ware in gutem Zustand und zum Nulltarif"><img class="size-medium wp-image-151" title="Gebrauchte Ware in gutem Zustand und zum Nulltarif" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/11/wpid-532a2bdf2430e590fc7c4faaf21258b3.jpeg" alt="Gebrauchte Ware in gutem Zustand und zum Nulltarif" width="317" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Gebrauchte Ware in gutem Zustand und zum Nulltarif</p></div>
<p>Umsonstl&auml;den sind private, sozial oder politisch angesto&szlig;ene Projekte, bei denen neue oder <a href="http://www.gratisverschenken.de/">gebrauchte Gegenst&auml;nde kostenlos</a> erh&auml;ltlich sind. Im Gegensatz zu Tafeln oder Kleiderkammern d&uuml;rfen hier auch Nicht-Bed&uuml;rftige Gegenst&auml;nde mitnehmen. Im Vordergrund steht die Erschaffung einer Schenkgemeinschaft, die meist politisch motiviert ist.</p>
<h2>Nichts, was es nicht gibt&nbsp;</h2>
<p>Bei den Umsonst-Gegenst&auml;nden kann es sich um Vieles handeln. Sehr beliebt sind Kleinutensilien wie Geschirr, Besteck, B&uuml;cher, Kleidung, CDs und Elektroger&auml;te.<br />Wichtig ist, dass die Gegenst&auml;nde noch gebrauchsf&auml;hig und gut erhalten sind. Mitgenommene Dinge k&ouml;nnen jederzeit wieder zur&uuml;ckgebracht werden, was oft bei B&uuml;chern und Kleidung geschieht. Sammeln sich bestimmte Gegenst&auml;nde zuhauf an, kann es zu Annahmestops kommen. Oft werden &uuml;berfl&uuml;ssige Dinge an andere Einrichtungen weitergegeben. <br />M&ouml;chte man einen abzugebenden Gegenstand endg&uuml;ltig aus dem monet&auml;ren Kreislauf entfernen, kann man ihn mit einem Stempel versehen. Der Weiterverkauf ist dann unm&ouml;glich. In einigen Umsonstl&auml;den ist das t&auml;gliche Abholen von Gegenst&auml;nden limitiert. So soll verhindert werden, dass zum Beispiel Kleider s&auml;ckeweise mitgenommen werden, um sie anschlie&szlig;end auf dem Flohmarkt weiter zu verkaufen. Sehen wir uns im Internet um, k&ouml;nnen wir mittlerweile auch viele <a href="http://www.rebuy.de/kaufen/">gebrauchte Artikel</a> zu g&uuml;nstigen Preisen erwerben. Man w&uuml;rde jedoch staunen, wenn man w&uuml;sste, wie viele Dinge man sogar komplett umsonst bekommen kann.</p>
<h2>Vom Ladenlokal bis zur Freebox</h2>
<p>Im M&auml;rz 2012 gab es in Deutschland <a href="http://alles-und-umsonst.de/umsonstladen">etwa 61 Umsonstl&auml;den</a>. Die &ouml;rtlich gebundenen Gesch&auml;fte befinden sich meist in gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten, aber auch vereinzelt in Orten unter 10.000 Einwohnern. Viele Einzelhandelsgesch&auml;fte liegen in einer zentralen, verkehrsg&uuml;nstigen Lage. Oft stellen st&auml;dtische soziale Zentren R&auml;ume zur Verf&uuml;gung. Aber auch leerstehende Garagen und Partykeller werden genutzt. Zus&auml;tzlich dazu existieren sogenannte &#8220;Freeboxen&#8221;, kleine Regale die an H&auml;userw&auml;nden angebracht werden. Diese funktionieren wie Umsonstl&auml;den, nehmen allerdings l&auml;ngst nicht so viel Raum ein.</p>
<h2>Keine wirtschaftlichen Motive</h2>
<p>Den Betreibern der Umsonst&auml;den geht es nicht um den Warenaustausch, sondern um das ungebundene Geben und Nehmen. Ziel ist es, den Erwerb, die Nutzung und die Weitergabe von G&uuml;tern au&szlig;erhalb des kapitalistischen Systems zu erm&ouml;glichen. Die Betreiber verfolgen eine praktische Kapitalismuskritik, eine umweltschonende Abfallvermeidung oder die Aus&uuml;bung einer christlichen, karitativen Sozialethik. </p>
<p>Eine Sonderform der Umsonstl&auml;den sind die Leihl&auml;den, in denen G&uuml;ter gegen die Abgabe eines Pfands f&uuml;r einen bestimmen Zeitraum ausgeliehen werden k&ouml;nnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bilderrechte: &copy; panthermedia.net/Antonio Oquias</p>
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		<title>Was wird mit der Rente?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 09:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Kindererziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensleistungsrente]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>

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		<description><![CDATA[Union und FDP sind sich einig: Sie wollen die neue &#8222;Lebensleistungsrente&#8220; auf den Weg bringen. Wie genau sie das anstellen wollen, ist allerdings noch nicht klar. Fest steht: Die Koalitionspartner wollen, das es Menschen, die ihr Leben lang Geringverdiener waren, Kinder gro&#223;gezogen haben, Angeh&#246;rige pflegen oder nach einer Krankheit arbeitsunf&#228;hig werden, sp&#228;ter eine bessere Rente haben sollen als die, die sich auf den Sozialstaat verlassen haben. Auf dieser Grundlage wird nun weitergearbeitet. Die einzigen konkreten Details, auf die sich Partei- [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_148" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/11/wpid-e19b044abb146e7598e244dde066aa80.jpeg" target="_blank" title="Die Koalition m&ouml;chte die Erziehung von Kindern positiv in der Rente ber&uuml;cksichtigen, allerdings nur wenn die M&uuml;tter mindestens 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben."><img class="size-medium wp-image-148" title="Die Koalition m&ouml;chte die Erziehung von Kindern positiv in der Rente ber&uuml;cksichtigen, allerdings nur wenn die M&uuml;tter mindestens 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben." src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/11/wpid-e19b044abb146e7598e244dde066aa80.jpeg" alt="Die Koalition m&ouml;chte die Erziehung von Kindern positiv in der Rente ber&uuml;cksichtigen, allerdings nur wenn die M&uuml;tter mindestens 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben." width="320" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Die Koalition m&ouml;chte die Erziehung von Kindern positiv in der Rente ber&uuml;cksichtigen, allerdings nur wenn die M&uuml;tter mindestens 40 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben.</p></div>
<p>Union und FDP sind sich einig: Sie wollen die neue &bdquo;Lebensleistungsrente&ldquo; auf den Weg bringen. Wie genau sie das anstellen wollen, ist allerdings noch nicht klar. Fest steht: Die Koalitionspartner wollen, das es Menschen, die ihr Leben lang Geringverdiener waren, Kinder gro&szlig;gezogen haben, Angeh&ouml;rige pflegen oder nach einer Krankheit arbeitsunf&auml;hig werden, sp&auml;ter eine bessere Rente haben sollen als die, die sich auf den Sozialstaat verlassen haben. Auf dieser Grundlage wird nun weitergearbeitet. Die einzigen konkreten Details, auf die sich Partei- und Fraktionsvorsitzende geeinigt haben, beinhalten zwei Dinge. Die neue Leistung soll nur bei Versicherten greifen, die mindestens 40 Jahre lang in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben und zus&auml;tzlich noch <a href="http://www.check24.de/versicherungen/private-rente/private-rente-vergleich/" target="_blank">privat</a> vorgesorgt haben. Das sorgt in der <a href="http://www.gut-in-rente.de/" target="_blank">Bev&ouml;lkerung</a> f&uuml;r Unmut. Zus&auml;tzlich dazu sollen aber Beitragszeiten wie die aus der Kindererziehung, der Pflege von Angeh&ouml;rigen und/oder Erwerbsminderung st&auml;rker ins Gewicht fallen als bei Normalverdienern. Schon berechnete Zahlen von Sozialministerin Ursula von der Leyen liegen zwar vor, wurden aber von der CSU als zu fr&uuml;h ver&ouml;ffentlicht abgetan. Dass jeder, der die Bedingungen erf&uuml;lle, in der Rente zwischen 830 und 850 Euro pro Monat zur Verf&uuml;gung h&auml;tte, stehe noch l&auml;ngst nicht fest.</p>
<p>Zus&auml;tzlich erschwert wird der Vorschlag durch komplizierte Berechnungsmethoden, die &ouml;rtlich meist sehr unterschiedlich hohe Grundsicherung und die noch nicht ausreichend gebannte Gefahr des Missbrauchs. Ebenfalls problematisch f&uuml;r die Sozialministerin ist die neue Regelung f&uuml;r M&uuml;tter von Kindern, die nach dem 1. Januar 1992 geboren sind. Sie erhalten f&uuml;r jedes Kind 3 Jahre Erziehungszeit, im Gegensatz zu M&uuml;ttern mit Kindern, die vor diesem Jahr geboren wurden, sie erhielten bisher nur ein Jahr. Von der Leyen empfinde es als ungerecht, dass diese M&uuml;tter nur eine Mini-Rente erhielten. Da jedoch das Ausweiten der Drei-Jahre-Regel Kosten in Milliardenh&ouml;he verursachen w&uuml;rden, diskutiert die Koalition eine L&ouml;sung, in der nur M&uuml;tter mit drei oder mehr vor 1992 geborenen Kindern in die neue Rentenregelung einbezogen werden. Beschlossen ist bis heute aber noch nichts. Die CSU versicherte lediglich, das Thema w&uuml;rde auf der Tagesordnung bleiben.</p>
<p>Bilderrechte: &copy; panthermedia.net/ herjua</p>
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		<title>Hilfsorganisation: Dubiose Spendensammlungen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 07:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsorganisationen]]></category>
		<category><![CDATA[IMH]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Medizinische Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden Haustür]]></category>
		<category><![CDATA[Spendengelder]]></category>
		<category><![CDATA[Spendensammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manch einer hat es vielleicht schon selbst gesehen: Die Internationale Medizinische Hilfe, kurz IMH, wirbt dieser Tage fl&#228;chendeckend um neue Mitglieder. Obwohl der Verein bei der Justiz schon in Verruf geraten ist, existiert er munter weiter. Mitleid soll Spenden bringen Die Methode ist stets dieselbe: Ein seri&#246;s wirkender, gut gekleideter Mann klingelt an der T&#252;r. Er stellt sich als IMH-Werber vor und redet dann von sch&#246;nen und innovativen Dingen wie Babykrankenwagen. Im Anschluss m&#246;chte er nat&#252;rlich die Bankdaten in Erfahrung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_145" class="wp-caption alignleft" style="width: 339px"><a href="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/10/wpid-4d5d58d49772199ed14cd83b740bc7b4.jpeg" target="_blank" title="Von Spenden f&uuml;r die IMH sollten man absehen"><img class="size-medium wp-image-145" title="Von Spenden f&uuml;r die IMH sollten man absehen" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/10/wpid-4d5d58d49772199ed14cd83b740bc7b4.jpeg" alt="Von Spenden f&uuml;r die IMH sollten man absehen" width="329" height="219" /></a><p class="wp-caption-text">Von Spenden f&uuml;r die IMH sollten man absehen</p></div>
<p>Manch einer hat es vielleicht schon selbst gesehen: Die Internationale Medizinische Hilfe, kurz IMH, wirbt dieser Tage fl&auml;chendeckend um neue Mitglieder. Obwohl der Verein bei der Justiz schon in Verruf geraten ist, existiert er munter weiter.</p>
<h2>Mitleid soll Spenden bringen</h2>
<p>Die Methode ist stets dieselbe: Ein seri&ouml;s wirkender, gut gekleideter Mann klingelt an der T&uuml;r. Er stellt sich als IMH-Werber vor und redet dann von sch&ouml;nen und innovativen Dingen wie Babykrankenwagen. Im Anschluss m&ouml;chte er nat&uuml;rlich die Bankdaten in Erfahrung bringen. Und wenn das Gegen&uuml;ber sich anfangs wom&ouml;glich etwas skeptisch zeigt und eher widerwillig das ihm in die Hand gedr&uuml;ckte Formular ausf&uuml;llt, wird es alsbald mit mitleiderregenden S&auml;tzen wie &bdquo;Ohne dieses Ger&auml;t werden kleine S&auml;uglinge sterben&ldquo; eingelullt und &uuml;berredet.</p>
<h2>Kurz nicht aufgepasst, schon ist man Mitglied</h2>
<p>Aber nicht nur das &ndash; meist kommt es gar nicht dazu, dass das Formular korrekt ausgef&uuml;llt wird, sondern der Werber spekuliert stattdessen auf Bargeld. Dieses wird dem Gegen&uuml;ber dann sozusagen mitten im Gespr&auml;ch abgenommen, so dass er kaum mehr Zeit hat, das halbausgef&uuml;llte Formular unter die Lupe zu nehmen &ndash; mit fatalen Folgen. Denn wenige Tage sp&auml;ter kommt dann die b&ouml;se &Uuml;berraschung: Die IMH best&auml;tigt die Mitgliedschaft mit einem Jahresbeitrag von knapp 50 Euro und einer K&uuml;ndigungsfrist von zwei Wochen.</p>
<h2>Methoden einer Dr&uuml;ckerbande f&uuml;hrten noch zu keiner Anklage</h2>
<p>Andre Knapp, Rechtsanwalt und Leiter <a href="http://www.yellowmap.de/Details/oS1PKyAG6BZLE7oakJuijw==.aspx">der IMH-Gesch&auml;ftstelle in Freiburg</a>, gibt sich ahnungslos und bekr&auml;ftigt, dass jeder, der Spenden entgegennehme, abgemahnt w&uuml;rde. Er betont dar&uuml;ber hinaus die Professionalit&auml;t der Werber.</p>
<p>Die Vergangenheit erz&auml;hlt hingegen eine andere Geschichte &uuml;ber den Verein: Vor einigen Jahren wurde bereits gegen ihn ermittelt, es wurden in der Summe zehn Strafbest&auml;nde diskutiert. Das Verfahren wurde im Mai letzten Jahres aber wegen mangelnder Tatnachweise eingestellt. Was also vorerst bleibt, ist der Hinweis an alle B&uuml;rger, lieber zweimal hinzusehen, ehe sie ihre Unterschrift unter irgendein Formular setzen.</p>
<p>Bilderrechte: &copy; Margit Power &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Altersarmutrisiko höher als vermutet</title>
		<link>http://www.millenniumcampaign.de/altersarmutrisiko-hoeher-als-vermutet/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2012 12:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Altersarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Es d&#252;rfte jedem bekannt sein, dass seit vielen Jahren unsere Bev&#246;lkerungspyramide dabei ist zu kippen. So machen nicht mehr die Kinder, sondern eben die alten Leute den Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung in Deutschland aus. Wenn man sich die &#8220;Pyramide&#8221; etwas genauer anschaut sieht man, dass es sich dabei gar nicht mehr um eine Pyramide, sondern viel mehr um eine Urne handelt. Nun k&#246;nnte man dort viel hinein interpretieren. Doch am ehrlichsten w&#228;re wahrscheinlich, wenn man daraus erkennt, dass unser Rentensystem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;<div id="attachment_142" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/09/wpid-c75ac6d4286b05e987415c501cf289d1.jpeg" target="_blank" title="Rente und private Altersvorsorge"><img class="size-medium wp-image-142" title="Rente und private Altersvorsorge" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/09/wpid-c75ac6d4286b05e987415c501cf289d1.jpeg" alt="Rente und private Altersvorsorge" width="300" height="399" /></a><p class="wp-caption-text">Rente und private Altersvorsorge</p></div></p>
<p>Es d&uuml;rfte jedem bekannt sein, dass <a href="http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/demografischer-wandel/" target="_blank">seit vielen Jahren unsere Bev&ouml;lkerungspyramide dabei ist zu kippen</a>. So machen nicht mehr die Kinder, sondern eben die alten Leute den Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung in Deutschland aus. Wenn man sich die &#8220;Pyramide&#8221; etwas genauer anschaut sieht man, dass es sich dabei gar nicht mehr um eine Pyramide, sondern viel mehr um eine Urne handelt. Nun k&ouml;nnte man dort viel hinein interpretieren. Doch am ehrlichsten w&auml;re wahrscheinlich, wenn man daraus erkennt, dass unser Rentensystem nicht mehr funktioniert und daher sicherlich bald einge&auml;schert werden muss. So reden seit vielen Jahren einige Experten davon, dass man das <a href="http://www.accenture.com/de-de/Pages/service-pension-transformation.aspx" target="_blank">Rentensystem von Grund auf &uuml;berarbeiten</a> m&uuml;sse, da es einfach nicht mehr funktionieren und vor allem in den n&auml;chsten 30 Jahren zu einer erh&ouml;hten Altersarmut f&uuml;hren wird.</p>
<p>Grober &Uuml;berblick wie unser Rentensystem funktioniert:</p>
<p>Die jungen Leute, also alle die arbeiten, zahlen in einen gro&szlig;en Topf (die Rentenkasse) ein. Die Rentner beziehen aus diesem Topf ihre Bez&uuml;ge. Dieses System wurde damals unter Bismarck entwickelt, als es noch viel mehr junge Leute als alte Menschen gab. Nun ist es aber so, dass viel mehr Menschen Geld aus diesem Topf beziehen, als das welche dort einzahlen. Somit reicht das Geld in der Rentenkasse einfach nicht mehr aus.</p>
<p>Die Folge ist, dass der Staat nun f&uuml;r die Zukunft beschlossen hat, den prozentualen Anteil des Geldes, welches jeder aus dem Topf beziehen kann, zu verringern. Dadurch droht nun mehr Menschen ab 2030 eine Altersarmut, da sie viel weniger wiederbekommen, als dass sie eingezahlt haben. Daher wirbt die gro&szlig;e Koalition vermehrt darum, dass jeder auch privat vorsorgen solle, um dies zu vermeiden. Die Arbeitsministerin von der Leyen hat nun ein Modell vorgestellt, was jedem, der eine Rente von unter 850 Euro bekommen w&uuml;rde, einen Zuschuss gew&auml;hrt. <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-27251/debatte-um-renten-kompromiss-umgeht-von-der-leyen-kanzlerin-und-koalition_aid_816081.html" target="_blank">Damit trifft sie jedoch kaum auf Anklang</a>, sodass man damit rechnen kann, dass sich dieses Modell nicht durchsetzen wird. Doch viel Zeit bleibt der Regierung nicht mehr, um das Problem in den Griff zu kriegen, da immer mehr Menschen ins Rentenalter kommen und nach wie vor immer weniger Kinder geboren werden.</p>
<p>Bilderrechte: &copy; N-Media-Images &#8211; Fotolia.com</p>
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		<item>
		<title>Eurokrise schadet Entwicklungshilfe</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Aug 2012 15:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz Europa scheint zur Zeit nur noch ein Thema zu kennen: die Euro- und Staatsschuldenkrise. Dar&#252;ber werden andere Themen ganz vergessen. Entwicklungshelfer warnen jetzt davor, die Unterst&#252;tzung f&#252;r arme L&#228;nder ganz aus den Augen zu verlieren.&#160;W&#228;hrend &#252;ber Hilfszahlungen nach Griechenland diskutiert wird, vergisst man schon einmal leicht die Probleme und R&#252;ckst&#228;nde in vielen anderen L&#228;ndern auf dieser Erde. Die Europ&#228;ische Union ist der gr&#246;&#223;te Geldgeber f&#252;r Entwicklungshilfe in der ganzen Welt. Mehr als die H&#228;lfte des weltweit eingesetzten Geldes kommt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_139" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/08/wpid-eb07ab1c18d7dd16ff8ab26c0b662a38.jpeg" target="_blank" title="Inwiefern schadet die Eurokrise der Entwicklungshilfe?"><img class="size-medium wp-image-139" title="Inwiefern schadet die Eurokrise der Entwicklungshilfe?" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/08/wpid-eb07ab1c18d7dd16ff8ab26c0b662a38.jpeg" alt="Inwiefern schadet die Eurokrise der Entwicklungshilfe?" width="350" height="249" /></a><p class="wp-caption-text">Inwiefern schadet die Eurokrise der Entwicklungshilfe?</p></div>Ganz Europa scheint zur Zeit nur noch ein Thema zu kennen: die Euro- und Staatsschuldenkrise. Dar&uuml;ber werden andere Themen ganz vergessen. Entwicklungshelfer warnen jetzt davor, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r arme L&auml;nder ganz aus den Augen zu verlieren.<br />&nbsp;<br />W&auml;hrend &uuml;ber <a href="http://www.welt.de/wall-street-journal/article108444681/Griechen-suchen-verzweifelt-nach-Geld.html" target="_blank">Hilfszahlungen nach Griechenland</a> diskutiert wird, vergisst man schon einmal leicht die Probleme und R&uuml;ckst&auml;nde in vielen anderen L&auml;ndern auf dieser Erde. Die <a href="http://europa.eu/index_de.htm" target="_blank">Europ&auml;ische Union</a> ist der gr&ouml;&szlig;te Geldgeber f&uuml;r Entwicklungshilfe in der ganzen Welt. Mehr als die H&auml;lfte des weltweit eingesetzten Geldes kommt von der EU mit ihren 27 Mitgliedern. Nun warnt die <a href="http://one.org/de/" target="_blank">Lobby-Organisation &bdquo;One&ldquo;</a> f&uuml;r Entwicklungshilfe vor dem Risiko, die &auml;rmsten Menschen der Welt wegen der Finanzkrise zu vergessen.<br />&nbsp;<br />Denn die EU hatte sich eigentlich verpflichtet, bis zum Jahr 2015 jedes Jahr rund 0,7 Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts in die internationale Entwicklungshilfe zu investieren. Zum ersten Mal seit zehn Jahren sanken in diesem Jahr aber die Hilfszahlungen &ndash; ganze vierzehn L&auml;nder zahlen weniger, als eigentlich versprochen. Vor allem Staaten, die selbst in der Krise stecken, wie Spanien oder Griechenland. Der neue Durchschnittswert liegt jetzt bei 0,43 Prozent. Das bedeutet, dass bis 2015 ein Loch von rund 43 Milliarden Euro in der Kasse f&uuml;r Entwicklungshilfe klaffen k&ouml;nnte.<br />&nbsp;<br />Zur Zeit warnt die Organisation &bdquo;One&ldquo; lediglich und r&uuml;ckt damit einen wichtigen Umstand zur&uuml;ck ins &ouml;ffentliche und mediale Interesse. Jetzt d&uuml;rften die k&uuml;nftigen Planungen der EU Kommission mit noch mehr Spannung erwartet werden. Denn bald sollen die Zahlen f&uuml;r die Entwicklungshilfe von den Jahren 2014 bis 2020 offengelegt werden. Sp&auml;testens dann wird sich zeigen, ob die Finanzkrise einen gro&szlig;en Teil schluckt und ob Europa auch in schweren Zeiten zu seinen Versprechen steht.</p>
<p>Bilderrechte: &copy; chris74 &#8211; Fotolia.com</p>
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		<item>
		<title>Wirtschaft in Afrika zum Teil besser als ihr Ruf</title>
		<link>http://www.millenniumcampaign.de/wirtschaft-in-afrika-zum-teil-besser-als-ihr-ruf/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 16:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsländer]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.millenniumcampaign.de/wirtschaft-in-afrika-zum-teil-besser-als-ihr-ruf/</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man sich nicht ausf&#252;hrlich mit Afrika besch&#228;ftigt, kann man den Eindruck bekommen, der Kontinent sei gepr&#228;gt von Hungersnot, B&#252;rgerkriegen und blutr&#252;nstigen Diktatoren. Doch w&#228;hrend die Medien &#252;ber humanit&#228;re Katastrophen in einigen L&#228;ndern des Kontinents berichten, entwickeln sich viele andere im Eiltempo wirtschaftlich und gesellschaftlich weiter.&#160; Die Einstellung westlicher L&#228;nder zu afrikanischen L&#228;ndern hat sich in den letzten Jahren ge&#228;ndert. W&#228;hrend die Zusammenarbeit fr&#252;her auf humanit&#228;re Hilfe seitens der reichen L&#228;nder und auf Rohstoff-Abbaurechte seitens der afrikanischen L&#228;nder konzentrierte, versuchen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><div id="attachment_9727" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><img class="size-medium wp-image-9727" title="&copy; Anton Balazh - Fotolia.com" src="http://www.millenniumcampaign.de/wp-content/uploads/2012/07/wpid-a58aa754136639ef99312d2857b3ad24.jpeg" alt="&copy; Anton Balazh - Fotolia.com" width="320" height="320" /><p class="wp-caption-text">&copy; Anton Balazh - Fotolia.com</p></div></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wenn man sich nicht ausf&uuml;hrlich mit Afrika besch&auml;ftigt, kann man den Eindruck bekommen, der Kontinent sei gepr&auml;gt von Hungersnot, B&uuml;rgerkriegen und blutr&uuml;nstigen Diktatoren. Doch w&auml;hrend die Medien &uuml;ber humanit&auml;re Katastrophen in einigen L&auml;ndern des Kontinents berichten, entwickeln sich viele andere im Eiltempo wirtschaftlich und gesellschaftlich weiter.</span>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Einstellung westlicher L&auml;nder zu afrikanischen L&auml;ndern hat sich in den letzten Jahren ge&auml;ndert. W&auml;hrend die Zusammenarbeit fr&uuml;her auf humanit&auml;re Hilfe seitens der reichen L&auml;nder und auf Rohstoff-Abbaurechte seitens der afrikanischen L&auml;nder konzentrierte, versuchen Entwicklungsorganisationen heute gezielt, die Wirtschaft in Afrika zu f&ouml;rdern.</span>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es gibt gute Gr&uuml;nde f&uuml;r Optimismus, wenn man die Entwicklungen in den L&auml;ndern Afrikas betrachtet. Sieben der zehn L&auml;nder mit dem h&ouml;chsten Wachstum der Wirtschaftsleistung waren 2011 in Afrika. Das ist keineswegs allein auf hohe Rohstoffpreise zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Der Kontinent ist demokratischer und weniger korrupt als noch vor wenigen Jahren. Hunderte von Millionen von Afrikanern z&auml;hlen heute zu einer Mittelklasse, welche nicht um das t&auml;gliche &Uuml;berleben k&auml;mpfen muss, sondern in die Erziehung des Nachwuchses investieren kann, und sich Konsumg&uuml;ter leistet.</span>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">W&auml;hrend noch bis in die neunziger Jahre Schauergeschichten von brutalen Diktatoren die Runde machten, kommen Afrikanische Regierungschefs heute aus anderen Gr&uuml;nden in die Schlagzeilen. Die <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/friedensnobelpreis-ellen-johnson-sirleaf-hat-erst-die-halbe-strecke-bewaeltigt/4705912.html" target="_blank">Pr&auml;sidentin von Liberia, Ellen Johnson Sirleaf, erhielt 2011 den Friedensnobelpreis</a>. Sie ist bereits bereits die zweite Frau, welche an der Spitze eines afrikanischen Staates steht. Die Pr&auml;sidentin von Malawi, Joyce Banda, sorgte f&uuml;r Aufsehen, als sie hohe Beamte wegen Bestechlichkeit entlie&szlig; &ndash; ein beispielloses Signal gegen die Straffreiheit, die manche Politiker erwarten, nachdem sie sich in hohe Positionen erstritten haben. Ein positives Signal f&uuml;r die politischen Kr&auml;fteverschiebungen auf dem Kontinenten ist auch, dass sie dem vor dem internationalen Strafgerichtshof angeklagten Pr&auml;sidenten des Sudans, Omar al-Bashir, die Einreise in ihr Land verweigerte.</span></p>
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