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Das Institut für internationale Entwicklung wurde im Jahre 2010 als interdisziplinäre Forschungs- und Lehrplattform an der Universität Wien gegründet. Eine Gruppe aus Studenten und Professoren rief bereits 2002 das Projekt “Internationale Entwicklung” ins Leben, auch ein Diplomstudiengang zum Thema wurde bereits angeboten. Acht Jahre später entstand daraus das Institut, welches sich dafür einsetzt, dass Entwicklungsforschung ebenso im Bereich der Forschung als auch im Bereich der Lehre etabliert und weiterentwickelt wird.
Diesem Grundprinzip folgend, beschäftigt sich das Institut für internationale Entwicklung über unterschiedliche Perspektiven, Fachbereiche und Blickwinkel mit dem Begriff “Entwicklung”. Insbesondere werden Ansätze und Theorien von Transformationen und Ungleichheiten sowie deren Reflexion von politischer, sozialer, kultureller und historischer Art untersucht. Gleichzeitg soll die Entwicklungszusammenarbeit auch kritisch betrachtet werden. Dementsprechend sind auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Lektoren verschiedenen wissenschaftlichen Fachbereichen angehörend. Um ein möglichst komplexes Bild zu erlangen, wurden unter anderem folgende Forschungsschwerpunkte festgelegt: Transnationalisierung und Entwicklung; Menschenrechte und Recht; Gender und Sexualität. In sieben Teams werden diese und noch weitere Felder thematisiert und untersucht. Unter den Forschern und Lehrenden herrscht ein steter Austausch.
Angesichts der regelmäßig in der Donaumetropole stattfindenden Konferenzen und Tagungen bleibt noch das Problem, stets über die richtigen Hoteltipps in Wien zu verfügen. Hier kommt es nicht selten auf passende Empfehlungen aus der internationalen Wissenschaftler-Community an.
Besonderen Wert legt das Institut vor allem auf seine Kooperation mit zum Teil auch außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Entwicklungsländern. Unter anderem wird eine Partnerschaft mit der Birzeit University in Palestina angestrebt. Forscher aus den Universitäten sollen eng zusammenarbeiten und so auch zum Thema internationale Entwicklungen praxisnah arbeiten können. Eine konkrete Verbindung von Theorie und Praxis soll stets im Vordergrund stehen.